Die TKMS-Aktie setzt ihre beeindruckende Rallye fort. Am Montag sprang das Papier um 5,7 Prozent nach oben und eroberte damit die Spitzenposition im MDAX. Seit Jahresbeginn hat der Titel bereits fast ein Drittel zugelegt – eine Performance, die selbst in einem starken Marktumfeld heraussticht.
Der Grund für die Euphorie? Ein U-Boot-Deal mit Indien, der konkrete Formen annimmt.
Acht Milliarden Euro aus Mumbai
Indien plant gemeinsam mit TKMS den Bau von sechs U-Booten in Mumbai. Das Volumen: satte acht Milliarden Euro. Die Unterzeichnung der entsprechenden Vereinbarung steht unmittelbar bevor. Für TKMS wäre dies nicht nur ein finanzieller Kraftakt, sondern könnte auch als Türöffner für weitere Kooperationen dienen.
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Der Deal ist eingebettet in eine breitere strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und Indien. Bundeskanzler Friedrich Merz unterzeichnete während seines zweitägigen Besuchs in Ahmedabad eine Absichtserklärung der Verteidigungsministerien beider Länder. Indiens Premierminister Narendra Modi kündigte einen gemeinsamen Entwicklungsplan für die Verteidigungszusammenarbeit an.
Deutschland als Ersatz für Russland
Hinter der Initiative steckt eine klare Zielsetzung: Deutschland will Indiens Abhängigkeit von russischen Rüstungslieferungen reduzieren. Modi zeigte sich dankbar für Merz‘ Zusage, die Regularien im Handel mit Rüstungsgütern zu vereinfachen. „Wir werden einen Fahrplan ausarbeiten, um die Kooperation zwischen unseren Verteidigungsbereichen zu erhöhen“, erklärte der indische Regierungschef.
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Beide Seiten suchen nach Gelegenheiten für gemeinsame Entwicklung und Produktion. Modi betonte, der Besuch habe den Beziehungen neuen Auftrieb verliehen. Die erste Asien-Reise von Kanzler Merz sei ein „starker Beweis“ für die Bedeutung, die Deutschland den Beziehungen mit Indien beimisst.
Was bedeutet das für Anleger?
Die TKMS-Aktie profitiert massiv von den Entwicklungen. Während die Papiere des Mutterkonzerns thyssenkrupp zum Wochenstart kaum vom Fleck kamen, zeigt sich bei der Tochter ein völlig anderes Bild. Der jüngste Aufwärtstrend gewinnt an Dynamik.
Der U-Boot-Auftrag würde die Auftragsbücher für Jahre füllen. Sollte die Vereinbarung tatsächlich in Kürze unterzeichnet werden, dürfte dies weiteren Rückenwind für die Notierung bedeuten.
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