Zwei Nachrichten auf einmal: Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) hat eine Partnerschaft zur Lithiumversorgung aus Kanada vereinbart — und Brasiliens Präsident Lula da Silva bestätigte am 20. April in Hannover gemeinsam mit Bundeskanzler Friedrich Merz den Kauf von vier weiteren Tamandaré-Fregatten. Das bringt die Gesamtbestellung auf acht Einheiten.
Rohstoffe für die Unterwasserflotte
Lithium ist längst kein Nischenthema mehr. Im militärischen Schiffbau braucht man den Rohstoff für Energiespeicher und autonome Systeme — Unterwasserdrohnen, unbemannte Überwasserfahrzeuge, batteriegetriebene U-Boote. TKMS will die Lieferkette dafür außerhalb politisch instabiler Regionen aufbauen. Kanada bietet Stabilität. Das Ziel: Produktionsausfälle durch globale Handelsstörungen verhindern.
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Brasilien verdoppelt seine Fregattenkäufe
Die zweite Charge basiert auf dem bewährten MEKO A-100 Design. Die Schiffe kommen auf rund 3.500 Tonnen Verdrängung und erhalten deutliche technologische Upgrades gegenüber der ersten Serie:
- Bewaffnung: 76/62-Strales-Geschütz von Leonardo für DART-Munition
- Flugkörper: MANSUP-ER-Antischiffsraketen mit größerer Reichweite
- Sensorik: TRS-4D-Radar zur Verfolgung von bis zu 1.000 Zielen auf 250 Kilometer
Der Bau läuft weiter lokal in Brasilien — über das Águas-Azuis-Konsortium, an dem TKMS maßgeblich beteiligt ist. Das Typschiff der ersten Serie, die „Tamandaré“ (F200), soll 2025/26 in Dienst gehen. Die erste Charge soll bis 2028 ausgeliefert sein. Die zweite Tranche startet gegen Ende der 2020er Jahre.
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Kurs unter Druck, aber YTD im Plus
Die Aktie notiert aktuell bei 83,70 Euro — ein Minus von 1,53 Prozent gegenüber dem Vortag. Mit einem RSI von 32,4 nähert sich der Wert technisch der überverkauften Zone. Seit Jahresbeginn steht trotzdem ein Plus von knapp 21 Prozent.
Analysten beobachten, wie steigende Energiekosten — europäische Gaspreise zuletzt über 70 Euro pro Megawattstunde — die Margen im Schiffbau belasten. Die Lithium-Partnerschaft gilt als defensiver Schritt: TKMS will Kostenrisiken bei batteriebetriebenen Antrieben frühzeitig begrenzen, bevor diese Systeme in die Serienproduktion gehen.
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