Im Rennen um Kanadas neues U-Boot-Programm zieht TKMS ein technisches Ass aus dem Ärmel. Der Kieler Marineschiffbauer verbündet sich mit der Softwareschmiede BlackBerry QNX. Es geht um einen Auftrag im Wert von bis zu 37 Milliarden Euro. Die Konkurrenz aus Südkorea schläft nicht.
Software als Schlüssel zum Erfolg
Moderne Kriegsschiffe sind schwimmende Rechenzentren. Deshalb setzt TKMS bei seinem arktistauglichen U-Boot-Typ 212CD auf die Expertise von BlackBerry. Die spezielle QNX-Software soll die Flotte vor Cyberangriffen schützen und die Zusammenarbeit mit alliierten Marinen erleichtern.
Parallel dazu fordert Kanada den Aufbau heimischer Industrie. Die Kooperation mit dem lokalen Technologie-Partner erfüllt genau diese strategische Vorgabe der kanadischen Regierung. Bis Ende April müssen die überarbeiteten Angebote für die zwölf U-Boote in Ottawa vorliegen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei TKMS?
Volle Auftragsbücher und Kursgewinne
Wirtschaftlich läuft es für die Norddeutschen rund. Im ersten Quartal kletterte der Umsatz auf 545 Millionen Euro. Die Bruttomarge verbesserte sich auf 17 Prozent. Das Management hob die Jahresprognose daraufhin prompt an.
Der Auftragsbestand durchbricht dank eines neuen Norwegen-Deals die Marke von 20 Milliarden Euro. An der Börse spiegelt sich diese Stärke wider. Die Aktie legte seit Jahresbeginn um satte 28 Prozent zu. Aktuell notiert das Papier bei 88,70 Euro. Das 52-Wochen-Hoch rückt damit wieder in greifbare Nähe.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei TKMS?
Monopolstellung bei Großaufträgen
Der Kanada-Deal ist nur ein Baustein der aktuellen Expansion. Im Indo-Pazifik verhandelt TKMS mit Indien über sechs weitere U-Boote. Nach dem Ausstieg eines spanischen Rivalen sind die Kieler hier der einzige Kandidat. Ein klarer Vorteil.
Auch im Inland stehen wichtige Weichenstellungen an. Bis Ende April bewertet das Beschaffungsamt das F126-Fregatten-Programm. Beim noch größeren F127-Programm winkt ein Volumen von über 26 Milliarden Euro. Auch hier ist TKMS der letzte verbliebene Bieter.
Die kommenden Wochen definieren die langfristige Auslastung der Werften. Im Mai legt TKMS die detaillierten Quartalsergebnisse vor. Diese Zahlen werden das exakte Profitabilitätsniveau des Rekord-Auftragsbestands offenlegen.
TKMS-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue TKMS-Analyse vom 21. April liefert die Antwort:
Die neusten TKMS-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für TKMS-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
TKMS: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


