Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat am Montag die Erweiterung des deutsch-norwegischen U-Boot-Programms der Klasse 212CD genehmigt — und damit TKMS einen weiteren Großauftrag gesichert. Die Entscheidung kommt nicht überraschend, markiert aber den formalen Abschluss monatelanger Verhandlungen.
Auftragsbestand auf neuem Niveau
Der Beschluss sieht neben der Genehmigung zusätzlicher Einheiten auch unmittelbare Anzahlungen vor, die die Hauptproduktionsphasen in den kommenden Monaten absichern sollen. Norwegen kündigte parallel an, seine Bestellmengen ebenfalls aufzustocken. Vor dieser Entscheidung lag der Auftragsbestand des Kieler Werftkonzerns bereits bei rund 18,2 Milliarden Euro — die 212CD-Erweiterung dürfte dieses Volumen nochmals deutlich erhöhen.
Die U-Boote der Klasse 212CD gelten technologisch als führend: reduzierte Ortungssignatur, verbesserte Kommunikationssysteme innerhalb von NATO-Verbänden und enge Zusammenarbeit mit dem norwegischen Partner Kongsberg Defence. TKMS stellt nach eigenen Angaben rund 70 Prozent der konventionellen NATO-U-Boot-Flotte — eine Marktstellung, die durch den Parlamentsbeschluss weiter zementiert wird.
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Exporterfolg und internationale Ambitionen
Parallel zur Berliner Entscheidung lieferte das Exportgeschäft ein positives Signal: Anfang April schloss TKMS die Übergabe des U-Boots „RSS Illustrious“ der Klasse 218SG an Singapur ab. Die erfolgreiche Lieferung in den Stützpunkt Changi unterstreicht die operative Lieferfähigkeit des Unternehmens.
Der Blick richtet sich nun auf zwei weitere internationale Großprojekte. In Kanada bewirbt sich TKMS um einen Auftrag über bis zu zwölf U-Boote, in Indien laufen Verhandlungen über eine Kooperation für sechs Einheiten. In Branchenkreisen gilt die parlamentarische Rückendeckung aus Berlin als wichtiges Signal für die internationale Wettbewerbsfähigkeit — ein Argument, das in laufenden Ausschreibungen durchaus Gewicht hat.
An der Börse reagierte die Aktie stabil auf die Nachrichten. Mit einem Plus von rund 25 Prozent seit Jahresbeginn zeigt der Titel eine starke Performance, notiert jedoch mit 86,90 Euro noch deutlich unter dem Januarhoch von 100,60 Euro.
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