TKMS und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ihre Zusammenarbeit offiziell besiegelt. Die Absichtserklärung zielt darauf ab, Quantentechnologie, autonome Systeme und Schiffstechnologie unter einem gemeinsamen Dach zu bündeln — mit einem klaren Ziel: TKMS als Systemintegrator für den Schutz kritischer maritimer Infrastruktur zu etablieren.
Pipelines und Datenkabel als neues Geschäftsfeld
Seit den Sabotageakten an der Nord-Stream-Pipeline ist der Schutz submariner Infrastruktur in Europa politisch wie wirtschaftlich zum Thema geworden. TKMS greift diesen Bedarf nun gezielt auf. Kernstück der Partnerschaft ist der Aufbau eines Netzwerks, das Informationen vom Weltraum bis zum Meeresgrund integriert — unter anderem mithilfe der autonomen Unterwasserdrohne SeaCat. Das DLR betreibt in Bremerhaven bereits ein eigenes Forschungsinstitut für maritime Infrastruktursicherheit, was der Kooperation eine solide institutionelle Basis gibt.
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Heute präsentiert das Management auf einer Roadshow in Paris, morgen folgt die „German Select 7 Conference“, wo Investoren Einblicke in operative Margen und den laufenden Kapazitätsausbau in Wismar erwarten. Rund 200 Millionen Euro fließen in den dortigen Standort; bis 2029 soll die Belegschaft auf 1.500 Personen wachsen.
Solides Fundament, konkretes Risiko
Das operative Bild bleibt stabil. Im ersten Quartal erzielte TKMS 545 Millionen Euro Umsatz bei einer bereinigten EBIT-Marge von 4,8 Prozent. Die Jahresprognose wurde auf ein Umsatzwachstum von 2 bis 5 Prozent angehoben — zuvor lautete die Erwartung minus 1 bis plus 2 Prozent. Der Auftragsbestand liegt bei rund 22 Milliarden Euro, gestützt vor allem durch das deutsch-norwegische U-Boot-Programm 212CD.
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Allerdings lastet ein konkretes Risiko auf dem Kurs. Rheinmetall prüft derzeit, ob das Unternehmen als Generalunternehmer für das F126-Fregatten-Programm einsteigen kann. Gelingt das, würde der Bedarf an der von TKMS angebotenen MEKO-Übergangslösung erheblich sinken. Bei den deutlich größeren F127-Luftverteidigungsfregatten — Auftragsvolumen 26,2 Milliarden Euro — gilt TKMS hingegen mittlerweile als einziger verbliebener Anbieter.
Der Kurs notiert aktuell rund 17 Prozent unter seinem Jahreshoch von 100,60 Euro und damit auch unterhalb des 50-Tage-Durchschnitts — die jüngste Korrektur spiegelt die F126-Unsicherheit wider. Den nächsten konkreten Orientierungspunkt liefert Ende April, wenn die Bewertungsphase im F126-Programm endet. Am 24. Juni stimmt der Bundestags-Haushaltsausschuss über die Finanzierung des F127-Programms ab — ein Datum, das für die Kursperspektive erheblich mehr Gewicht haben dürfte als jede Roadshow.
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