Toyota verstärkt sein Engagement in der Brennstoffzellentechnologie – und das gleich auf mehreren Ebenen. Der japanische Automobilkonzern plant, als gleichberechtigter dritter Partner bei Cellcentric einzusteigen, dem Brennstoffzellen-Joint-Venture von Daimler Truck und der Volvo Group.
Die drei Unternehmen haben eine unverbindliche Vereinbarung unterzeichnet. Toyota soll im Zuge einer Kapitalerhöhung in Cellcentric investieren, um gemeinsam mit Daimler Truck und Volvo jeweils ein Drittel der Anteile zu halten. Das erklärte Ziel: eines der weltweit führenden Brennstoffzellensysteme für schwere Nutzfahrzeuge zu entwickeln, zu produzieren und zu vermarkten.
Was Toyota einbringt
Während Daimler Truck und Volvo ihre jahrzehntelange Nutzfahrzeugkompetenz in das Vorhaben einfließen lassen, steuert Toyota vor allem technologisches Know-how bei. Die Japaner gelten als einer der wenigen verbliebenen überzeugten Entwickler von Brennstoffzellentechnologie – sowohl im Pkw- als auch im Nutzfahrzeugsegment. Konkret sollen Toyota und Cellcentric gemeinsam die Entwicklung und Produktion von Brennstoffzellen-Einheitszellen übernehmen, dem zentralen Bauteil jedes Brennstoffzellensystems.
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Cellcentric wurde 2021 gegründet und beschäftigt heute mehr als 560 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland und Kanada. Das Unternehmen agiert als eigenständige Einheit und beliefert Kunden im Schwerlasttransport sowie in stationären Anwendungen.
Marktreife noch in weiter Ferne?
Für Daimler Truck ist die Partnerschaft auch strategisch bedeutsam. Der Stuttgarter Konzern will noch in diesem Jahr mit einer Kleinserie von 100 Brennstoffzellen-Lkw in den Kundeneinsatz gehen – nach abgeschlossenen Prototypentests. Batterieelektrische Lkw sind zwar bereits im Angebot, machen aber bislang nur einen verschwindend kleinen Teil des Gesamtabsatzes aus.
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Das zeigt, wie früh sich der Markt für klimafreundliche Antriebe im Schwerlastbereich noch befindet. Toyota bringt mit einem Jahresumsatz von umgerechnet rund 322 Milliarden Dollar und 47 Jahren ununterbrochener Dividendenzahlungen die finanzielle Substanz mit, um solche langfristigen Technologiewetten mitzutragen.
Die finale, rechtlich bindende Vereinbarung steht noch aus und bedarf der Zustimmung der jeweiligen Aufsichtsgremien sowie der Regulierungsbehörden. Außerhalb der Kooperation bleiben alle drei Konzerne vollständige Konkurrenten.
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