Die TSMC-Aktie setzt ihren Abwärtstrend unvermindert fort und notiert aktuell bei 132,00 Euro – ein Minus von 1,35 Prozent zum Vortag. Seit Jahresanfang hat der Titel bereits 32,86 Prozent an Wert verloren und liegt damit 38,75 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 215,50 Euro.

Trump und die Fed sorgen für Unruhe

Gestern geriet die Aktie erneut unter Druck, als US-Präsident Donald Trump mit kritischen Äußerungen zur Federal Reserve für Verunsicherung sorgte. Die Märkte reagierten prompt – nicht nur auf TSMC, sondern branntenweit rot. Die anhaltenden Handelskonflikte zwischen den USA und China belasten zusätzlich den gesamten Halbleitersektor. Besonders brisant: Die US-Regierung prüft angeblich, wofür in China gefertigte TSMC-Chips genau verwendet werden.

Lichtblick 2nm-Technologie

Doch es gibt auch positive Signale: Intel könnte erster Großkunde für TSMCs neue 2nm-Chip-Technologie werden. Marktkreise berichten von Testproduktionen für künftige Intel-Prozessoren. Ein klares Zeichen, dass die Nachfrage nach TSMCs Spitzentechnologie ungebrochen ist. Parallel investierte die TSMC Global heute 9,7 Millionen US-Dollar in festverzinsliche Wertpapiere – eine Routine-Transaktion, aber interessant in diesen turbulenten Zeiten.

Taiwaner Börse unter Druck

Die Talfahrt der TSMC-Aktie zog heute auch den taiwanesischen Leitindex TAIEX nach unten. Trotz zuletzt solider Umsatzzahlen und bestätigter Wachstumsprognosen für 2025 dominieren aktuell makroökonomische Sorgen und Handelsrisiken die Stimmung. Die Investoren scheinen die robusten Betriebszahlen gegen die externen Risiken abzuwägen – bisher mit eindeutigem Ergebnis.