TSMC Aktie: Deutschland-Projekt mit 278-Millionen-Verlust

TSMC Aktie

TSMC beweist, dass die globale Expansion funktioniert. Die Fabriken in den USA und Japan liefern erstmals signifikante Gewinne. Damit entkräftet der Branchenprimus Zweifel an der Rentabilität seiner Auslandsstandorte.

Profitabilität in Arizona und Japan

In Arizona erzielte TSMC im ersten Quartal 2026 einen Nettogewinn von 18,81 Milliarden TWD. Damit verdiente der Standort in drei Monaten mehr als im gesamten Jahr 2025. Parallel dazu erreichte das Werk im japanischen Kumamoto mit 951 Millionen TWD die Gewinnzone.

Höhere Ausbeuten und eine gute Auslastung treiben diese Entwicklung. Das deutsche Projekt steckt hingegen noch in der Aufbauphase. Hier verbuchte das Unternehmen einen Quartalsverlust von 278 Millionen TWD.

Teilverkauf von Vanguard-Anteilen

TSMC trennt sich von einem Teil seiner Beteiligung an Vanguard International Semiconductor. Das Unternehmen verkauft rund 152 Millionen Aktien für etwa 850 Millionen US-Dollar. Der Anteil sinkt dadurch von 27 auf 19 Prozent.

Das Management will Ressourcen auf das Kerngeschäft konzentrieren. Die technologische Partnerschaft bleibt jedoch bestehen. Beide Firmen arbeiten weiter bei Spezialchips wie Galliumnitrid zusammen.

Milliardeninvestitionen in 2-Nanometer-Technik

Der Halbleitermarkt soll bis 2030 auf über 1,5 Billionen US-Dollar wachsen. TSMC profitiert massiv vom KI-Boom und investiert aggressiv. Für 2026 plant der Konzern Investitionen zwischen 52 und 56 Milliarden US-Dollar.

Der Fokus liegt auf der neuen 2-Nanometer-Fertigung. Im ersten Quartal 2026 lag der Gewinn je Aktie bei 3,49 US-Dollar. Die Dividende für diesen Zeitraum beträgt 7,0 TWD je Anteilsschein.

An der Börse konsolidierte die Aktie zuletzt. Am Freitag schloss das Papier bei 349 Euro, ein Minus von 2,51 Prozent. Seit Jahresbeginn steht dennoch ein Plus von fast 28 Prozent zu Buche.

Analysten der Bank of America und Citi bestätigten ihre Kaufempfehlungen. Sie sehen TSMC bei fortschrittlicher 3-Nanometer-Kapazität weit vor der Konkurrenz. Am Montag startet der Handel unter Beobachtung der globalen KI-Ausgaben.

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