BlackRock hat seinen Anteil an TUI aufgestockt. Der weltgrößte Vermögensverwalter überschritt am 21. Mai 2026 die Meldeschwelle von 3 Prozent bei den Stimmrechten — ein Signal, das am Markt aufmerksam registriert wird.
Beteiligung klettert auf 4,33 Prozent
Die direkt gehaltenen Stimmrechte stiegen von 2,99 auf 3,22 Prozent. Rechnet man Finanzinstrumente hinzu, hält BlackRock insgesamt 4,33 Prozent am Grundkapital.
Das Timing ist bemerkenswert. TUI hatte im Mai 2026 seine Jahresprognose moderat gesenkt. Der Iran-Konflikt belastet die Kostenstruktur und verändert das Buchungsverhalten in einzelnen Regionen. Trotzdem stockt BlackRock auf — ein Hinweis darauf, dass das aktuelle Kursniveau als attraktiv eingestuft wird.
Aktie erholt sich vom Tief
Die Aktie schloss gestern bei 6,99 Euro — gut zehn Prozent über dem 52-Wochen-Tief von 6,15 Euro. Seit Jahresbeginn liegt das Papier allerdings noch rund 22 Prozent im Minus.
Die kurzfristige Dynamik ist positiv. Die Aktie notiert über dem 50-Tage-Durchschnitt von 6,76 Euro, der RSI liegt bei 61,3 — kein überkauftes Territorium. Der 200-Tage-Durchschnitt bei 7,78 Euro bleibt aber gut zehn Prozent entfernt. Vom Januar-Hoch bei 9,41 Euro trennt den Kurs noch ein Viertel.
Operativer Ausblick bleibt zweigeteilt
Die Nachfrage nach Reisen in Kernmärkte wie Spanien, Griechenland und die Türkei bleibt hoch. Geopolitische Unsicherheiten treiben Kunden aber zu kurzfristigeren Buchungen — das erschwert die Planbarkeit.
JPMorgan hält TUI weiter auf „Overweight“. Die Citi senkte ihr Kursziel im Mai auf 7,40 Euro. Die Nettoverschuldung fiel im Geschäftsjahr 2025 auf 1,3 Milliarden Euro — ein Fortschritt, den Langfristinvestoren positiv werten dürften.
Konkrete Klarheit über den Stand der Hochsaison liefern die Buchungsdaten im dritten Quartal.
Stand heute, 28. September: TUI – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in TUI investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 28. September gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

