Zwei Apartmentkomplexe im kalifornischen Oakland stehen vor der Zwangsversteigerung – verwaltet über einen Immobilienfonds der Schweizer Großbank UBS. Die notleidenden Kredite in Höhe von insgesamt rund 52 Millionen US-Dollar befinden sich seit Mitte 2024 im Zahlungsverzug. Ein Einzelfall, der jedoch die Risiken im US-Immobiliengeschäft beleuchtet.
Zwei Objekte, 52 Millionen Dollar Schulden
Konkret geht es um die Apartmentanlagen „Telegraph Arts“ mit 97 Wohneinheiten und „The Moran“ mit 78 Einheiten. Beide Objekte sind Teil des Trumbull Property Fund, den die UBS verwaltet. Die ausstehenden Verbindlichkeiten belaufen sich auf 31,6 Millionen Dollar für Telegraph Arts sowie 20,7 Millionen Dollar für The Moran.
Bereits im Juli 2024 fielen die Kreditverträge in Zahlungsverzug. Nachdem die Kredite nicht mehr bedient wurden, hat CBRE Capital Markets das Zwangsversteigerungsverfahren eingeleitet. Die ursprüngliche Finanzierung erfolgte über andere Kreditgeber, wurde jedoch später übertragen.
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Druck auf gewerbliche Immobilienkredite
Der Fall verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen im US-Immobilienmarkt. Veränderte Marktbedingungen – steigende Zinsen, schwächere Nachfrage in bestimmten Segmenten – setzen gewerbliche Immobilienkredite zunehmend unter Druck. Der Trumbull Property Fund investiert gezielt in den amerikanischen Immobilienmarkt und verwaltet ein umfangreiches Portfolio.
Ob und in welcher Höhe die Zwangsversteigerung das Gesamtergebnis der Bank belasten könnte, bleibt unklar. Die UBS hat sich bislang nicht zu möglichen finanziellen Auswirkungen geäußert. Das Verfahren in Oakland ist ein spezifischer Fall innerhalb des breiten Immobilienengagements – zeigt jedoch beispielhaft die Risiken, denen Großbanken in diesem Segment ausgesetzt sind.
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