Uranium Energy Corp (UEC) sichert sich ein noch größeres Stück vom globalen Uran-Kuchen. Mit dem Abschluss eines millionenschweren Investments in die Uranium Royalty Corp festigt der Konzern seine Position in der Lieferkette. Der Schritt bringt dem US-Förderer indirekten Zugriff auf einige der weltgrößten Minen, ohne die operativen Risiken selbst tragen zu müssen.
Die Transaktion umfasst eine Privatplatzierung im Wert von 40 Millionen US-Dollar. Damit steigt der Anteil von UEC an dem Royalty-Spezialisten auf 18,4 Prozent. Das frische Kapital fließt in die geplante Milliardenfusion von Uranium Royalty mit Sweetwater Royalties. Für UEC bedeutet dies eine tiefere Beteiligung an erstklassigen Assets wie McArthur River und Cigar Lake.
Profitable Strategie am Spotmarkt
Der Ausbau der Beteiligungen trifft auf ein starkes Marktumfeld. Anfang Mai notierte der Uran-Spotpreis bei rund 86 US-Dollar pro Pfund. UEC verzichtet bewusst auf Preisabsicherungen und verkauft seine Produktion direkt zu den aktuellen Raten. Diese Strategie zahlte sich zuletzt aus: Im vergangenen Quartal erzielte das Unternehmen Verkaufspreise von 101 US-Dollar je Pfund und übertraf den Marktdurchschnitt damit deutlich.
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Parallel zum strategischen Ausbau treibt der Konzern die eigene Förderung voran. Im April startete die Produktion auf dem Burke-Hollow-Projekt in Südtexas— die erste neue In-situ-Gewinnungsanlage in den USA seit über zehn Jahren.
In Wyoming lieferte die Christensen-Ranch-Anlage seit dem Neustart gut 244.000 Pfund Urankonzentrat. Die Produktionskosten beliefen sich dabei auf 37,28 US-Dollar je Pfund. Die dazugehörige Verarbeitungsanlage Irigaray läuft nach einer Modernisierung mittlerweile im Dauerbetrieb.
Fokus auf Weiterverarbeitung
Neben der reinen Rohstoffförderung baut UEC seine integrierte Lieferkette aus. Die US-Aufsichtsbehörde NRC erteilte kürzlich die formelle Zulassungsnummer für eine geplante Konversionsanlage. Sie soll die erste heimische Quelle für Uranhexafluorid werden, die nicht von ausländischen Akteuren kontrolliert wird.
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In Kanada schreiten indes die Bohrarbeiten am Roughrider-Projekt im Athabasca-Becken voran. Mehr als 30 Prozent der geplanten Kernbohrungen sind dort bereits abgeschlossen.
Volle Kassen für die Expansion
Finanziell steht Uranium Energy auf einem soliden Fundament. Die Bilanz weist liquide Mittel in Höhe von rund 818 Millionen US-Dollar aus. Darin enthalten sind 486 Millionen US-Dollar an Barmitteln. Das Unternehmen agiert weiterhin komplett schuldenfrei.
Im Juni stehen die nächsten Quartalszahlen an. Bis dahin liegt der Fokus des Managements auf dem weiteren Hochlauf der Anlagen in Texas und Wyoming. Das langfristige Ziel ist klar definiert: Die lizenzierten Kapazitäten sollen auf eine Jahresproduktion von 12,1 Millionen Pfund anwachsen.
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