Die USA Rare Earth-Aktie explodiert förmlich. Der Grund: Die US-Regierung steigt mit einem beispiellosen Milliardenpaket bei dem Unternehmen ein. Am 26. Januar 2026 gab USA Rare Earth bekannt, dass das Handelsministerium eine unverbindliche Absichtserklärung über insgesamt 1,6 Milliarden Dollar unterzeichnet hat. Davon entfallen 277 Millionen Dollar auf direkte Bundesförderung und 1,3 Milliarden Dollar auf ein besichertes Darlehen im Rahmen des CHIPS Act.
Parallel dazu sicherte sich USA Rare Earth eine private Finanzierungsrunde in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar. Ankeranleger ist Inflection Point, flankiert von großen Investmentfonds. Insgesamt fließen dem Unternehmen damit 3,1 Milliarden Dollar zu – eine Kriegskasse, die das Wachstum massiv beschleunigen soll.
Was plant USA Rare Earth mit dem Kapital?
Das Geld soll die gesamte Wertschöpfungskette von der Mine bis zum Magneten aufbauen. Bis 2030 will USA Rare Earth täglich 40.000 Tonnen Seltene Erden und kritische Mineralien aus der Round Top-Lagerstätte fördern. Die kommerzielle Produktion dort soll bereits Ende 2028 beginnen – zwei Jahre früher als ursprünglich geplant.
Hinzu kommt der Aufbau von Verarbeitungskapazitäten für 8.000 Tonnen schwerer Seltener Erden pro Jahr. Dazu zählen Dysprosium, Terbium, Yttrium und Gadolinium – allesamt unverzichtbar für Halbleiter, Luftfahrt und Verteidigung. Diese Materialien sind derzeit fast ausschließlich außerhalb der USA verfügbar, hauptsächlich aus China.
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Metalle und Magnete: Die fehlenden Glieder
USA Rare Earth will zudem 10.000 Tonnen Metallverarbeitungskapazität pro Jahr aufbauen – über die Tochter Less Common Metals (LCM). Diese Fähigkeiten existieren in den USA derzeit schlicht nicht. Parallel steigt die Produktionskapazität für Neodym-Eisen-Bor-Magnete auf 10.000 Tonnen jährlich – mehr als doppelt so viel wie zuvor geplant.
Die Magnet-Produktionsstätte in Stillwater, Oklahoma, steht kurz vor der Inbetriebnahme im ersten Quartal 2026. LCM hat bereits strategische Vereinbarungen mit Solvay und Arnold Magnetic Technologies geschlossen, um den Zugang zu Abnehmern zu sichern.
Warum springt Washington ein?
Handelsminister Howard Lutnick und Energieminister Chris Wright machten deutlich: Die USA wollen raus aus der Abhängigkeit von ausländischen kritischen Rohstoffen. USA Rare Earth liefert Zugang zu 12 der 30 wichtigsten kritischen Mineralien, die das US-Verteidigungsministerium als strategisch einstuft.
Das Energieministerium unterzeichnete zusätzlich eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung von Technologien zur Trennung schwerer Seltener Erden. Digital-Twin-Modelle sollen dabei helfen, die Prozesse zu optimieren.
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Verwässerung als Kehrseite
Die Finanzierung hat ihren Preis: USA Rare Earth gibt an das Handelsministerium 16,1 Millionen Aktien und rund 17,6 Millionen Optionsscheine aus. Die private Finanzierungsrunde umfasst 69,8 Millionen Aktien zu je 21,50 Dollar. Das bedeutet erhebliche Verwässerung für Altaktionäre.
Zum Jahresende 2025 verfügte USA Rare Earth über Barmittel von mehr als 350 Millionen Dollar. Die operativen Verluste für 2025 werden auf 56 bis 62 Millionen Dollar geschätzt, die Investitionsausgaben auf 37 bis 43 Millionen Dollar.
Zeitplan steht unter Druck
Die private Finanzierung soll am 28. Januar 2026 abgeschlossen werden. Die finale Vereinbarung mit der US-Regierung wird für das laufende Quartal erwartet. Die Fördergelder werden phasenweise ausgezahlt – abhängig vom Erreichen bestimmter Meilensteine. Das birgt Risiken: Verzögerungen oder verfehlte Ziele könnten den Kapitalzufluss bremsen.
USA Rare Earth hat Fluor Corporation und WSP Global als Engineering-Partner für den Ausbau der Round Top-Mine verpflichtet. In Europa plant LCM den Bau einer Anlage in Frankreich mit einer Jahreskapazität von 3.750 Tonnen Metall und Legierungen.
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