VanEck Semiconductor ETF: Nvidia-Test am 20. Mai entscheidend

Der Halbleiter-ETF steht vor einer entscheidenden Woche. Nvidias Quartalsbericht wird zeigen, ob die KI-Rallye nach Applied-Materials-Rekorden Bestand hat.

VanEck Semiconductor UCITS ETF Aktie
Kurz & knapp:
  • ETF mit 27,88 Prozent Plus in 30 Tagen
  • Applied Materials übertrifft Gewinnerwartungen deutlich
  • Nvidia-Quartalszahlen als nächster Stimmungstest
  • Mittelzuflüsse von über 629 Millionen Dollar

Der VanEck Semiconductor UCITS ETF geht mit Rückenwind aus der Ausrüsterbranche in eine heikle Woche. Applied Materials lieferte Rekordwerte und einen auffallend optimistischen Ausblick. Nun rückt Nvidia nach vorn. Dort entscheidet sich, ob die KI-Erzählung weiter trägt.

Am Freitag schloss der ETF bei 86,74 Euro, ein Minus von 3,62 Prozent; über 30 Tage bleibt ein Plus von 27,88 Prozent stehen. Der RSI von 71,2 zeigt zugleich: Kurzfristig ist der Lauf anspruchsvoll geworden.

Applied Materials stützt den Sektor

Applied Materials meldete für das abgelaufene Geschäftsquartal einen Rekordumsatz von 7,91 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für Halbleiter-Ausrüster ist das ein starkes Signal, weil der Markt weiter hohe Investitionen in Produktionskapazitäten einpreist.

Auch auf der Gewinnseite fiel der Bericht robust aus. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 2,86 US-Dollar und lag damit über der Analystenerwartung von 2,68 US-Dollar. Für Aktionäre kündigte der Konzern außerdem eine höhere Quartalsdividende von 0,53 US-Dollar je Aktie an.

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Noch wichtiger war der Ausblick. Das Management erwartet für das Kalenderjahr 2026 nun ein Wachstum von mehr als 30 Prozent im Geschäft mit Halbleiterausrüstung. Damit liefert Applied Materials Argumente für die These, dass der KI-Investitionszyklus nicht nur bei Chipdesignern ankommt, sondern auch bei den Maschinen- und Anlagenlieferanten.

Nvidia wird zum nächsten Taktgeber

In der neuen Handelswoche richtet sich der Blick auf Nvidia. Der Konzern legt am Mittwoch seine Zahlen für das erste Geschäftsquartal des neuen Geschäftsjahres vor. Analysten rechnen mit einem Quartalsumsatz von rund 78 Milliarden US-Dollar.

Der Zeitpunkt ist sensibel. Nvidia steckt im Übergang von der Blackwell-Architektur zur neuen Vera-Rubin-Plattform. Solche Produktwechsel können Nachfrage zusätzlich anheizen, bergen aber auch operative Risiken, wenn Lieferketten, Margen oder Verfügbarkeit nicht sauber zusammenspielen.

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Für den ETF ist das relevant, obwohl der zugrunde liegende MarketVector US Listed Semiconductor 10% Capped Screened Index Einzelpositionen begrenzt. Nvidia prägt die Stimmung im gesamten Halbleiterkomplex. Ein starker Ausblick würde daher nicht nur die Aktie selbst bewegen, sondern auch Zulieferer, Speicherhersteller und Ausrüster.

Zuflüsse treffen auf Konzentration

Der Fonds verzeichnete zuletzt deutliche Mittelzuflüsse. Binnen weniger Handelstage flossen netto 629,49 Millionen US-Dollar zu, das verwaltete Vermögen der UCITS-Variante lag Mitte Mai bei rund 7,5 Milliarden US-Dollar. Das zeigt: Trotz kurzfristiger Kursrücksetzer bleibt die Nachfrage nach gebündeltem Halbleiter-Exposure hoch.

Die Portfolio-Struktur ist dabei konzentriert. Zu den größten Positionen gehörten zuletzt Micron Technology mit 12,61 Prozent, AMD mit 11,22 Prozent und Intel mit 8,95 Prozent. Damit hängt die Entwicklung stark an wenigen großen Namen aus Speicher, Prozessoren und Chipfertigung.

Am 20. Mai liefert Nvidia den nächsten Prüfstein. Fällt der Umsatzausblick überzeugend aus und verläuft der Plattformwechsel ohne sichtbare Bremse, hätte der ETF ein neues Fundament für den jüngsten Anstieg; enttäuscht die Prognose, dürfte die hohe Bewertung der KI-Lieferkette schneller zum Thema werden.

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Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

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