Voestalpine bekommt Rückenwind von der Deutschen Bank. Die Analysten bestätigen ihre Kaufempfehlung und halten am Kursziel von 57,00 Euro fest. Der Grund liegt nicht nur im erwarteten Ergebnis. Besonders die Cash-Generierung rückt in den Vordergrund.
Die Aktie hat bereits viel vorgelegt. Am Freitag schloss sie bei 45,88 Euro und legte um 0,75 Prozent zu. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Plus von 97,25 Prozent.
Deutsche Bank setzt auf Cashflow
Die Deutsche Bank erwartet für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 ein deutlich höheres EBITDA. Noch wichtiger ist der erwartete Mittelzufluss. Ein robuster Cashflow gibt dem Konzern Spielraum, gerade in einem schwierigen Industrieumfeld.
Das Kursziel liegt klar über dem aktuellen Niveau. Damit bleibt die Bank bei ihrer positiven Sicht auf Voestalpine. Die Einschätzung stützt sich auf die operative Entwicklung und weniger auf kurzfristige Marktstimmung.
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Für einen Stahl- und Technologiekonzern ist das relevant. Hohe Energiepreise, geopolitische Risiken und fragile Lieferketten treffen die Branche weiter. Wenn Voestalpine dennoch solide Barmittel erwirtschaftet, stärkt das die Bilanz.
Gewinnschätzungen zeigen nach oben
Die Analysten rechnen mit steigenden Gewinnen in den kommenden Jahren. Für das am 31. März endende Geschäftsjahr 2025/26 erwarten sie 2,19 Euro Gewinn je Aktie.
- 2026/27: 3,87 Euro Gewinn je Aktie
- 2027/28: 5,62 Euro Gewinn je Aktie
- 2025/26: 0,60 Euro Dividende je Aktie
- 2027/28: 1,00 Euro Dividende je Aktie
Damit würde sich die Profitabilität spürbar verbessern. Auch die Bewertung würde sich entspannen, falls die Gewinnprognosen eintreffen. Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2025 liegt bei etwa 25,13.
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Der Markt preist bereits mehr Zuversicht ein. Seit Jahresanfang gewann die Aktie 18,68 Prozent. Der Kurs liegt außerdem 22,03 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt.
Abstand zum Hoch bleibt überschaubar
Trotz der starken Rally notiert Voestalpine noch unter dem jüngsten Hoch. Das 52-Wochen-Hoch liegt bei 49,10 Euro, der Abstand beträgt 6,56 Prozent. Der RSI von 69,3 zeigt allerdings, dass die Aktie kurzfristig heiß gelaufen ist.
Damit entsteht ein klares Spannungsfeld. Fundamental liefern die Schätzungen der Deutschen Bank Rückenwind. Technisch wirkt der Titel nach dem schnellen Anstieg nicht mehr billig.
In der kommenden Handelswoche dürften weitere Details zum Geschäftsabschluss den Ton setzen. Bestätigt Voestalpine die erwartete Cash-Stärke, bekommt das Kursziel von 57,00 Euro mehr Gewicht. Enttäuscht der Mittelzufluss, wäre genau dort der empfindlichste Punkt der aktuellen Kaufthese.
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