Eva Aigner übernimmt. Ab dem 11. Mai 2026 verantwortet die erfahrene Juristin als CFO die Metal Engineering Division von Voestalpine — eine Sparte, die mit rund 15.100 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von etwa 4,2 Milliarden Euro zu den tragenden Säulen des Linzer Stahlkonzerns zählt.
Interne Lösung nach mehr als zwei Jahrzehnten
Aigner ist keine Unbekannte im Konzern. Seit über 20 Jahren für Voestalpine tätig, leitete sie zuletzt die voestalpine Rail Technology GmbH als CEO und CFO. In ihrer neuen Rolle übernimmt sie Finanzen, Controlling, Risikomanagement sowie Recht und IT. Sie tritt die Nachfolge von Martin Reisetbauer an, der zum 1. Juni 2026 in den Ruhestand geht. Ab diesem Zeitpunkt führt das Vorstandsteam der Division neben Aigner Franz Kainersdorfer als CEO, Stefan Glanz und Günter Neureiter.
Bilanzdisziplin als Leitlinie
Der Wechsel kommt in einem Moment, in dem der Konzern sichtbar auf Entschuldung setzt. Die Nettofinanzverschuldung liegt aktuell bei rund 1,4 Milliarden Euro — ein Niveau, das für das geplante Ausschüttungsmodell relevant ist. Die Hauptversammlung am 1. Juli 2026 soll über eine verlässliche Basisdividende abstimmen, die an eine Bedingung geknüpft ist: Das Verhältnis von Nettofinanzschulden zu EBITDA muss stabil unter 2,0 bleiben.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Voestalpine?
Die operative Basis dafür ist solide. In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2025/26 stieg der Gewinn nach Steuern um 25 Prozent auf 259 Millionen Euro. Den vollständigen Geschäftsbericht für das Fiskaljahr 2025/26 legt Voestalpine am 3. Juni 2026 vor — er wird zeigen, wie sich freier Cashflow und finale Dividendenhöhe darstellen.
Die Aktie reflektiert die positive Grundstimmung: Seit Jahresbeginn legte sie rund 16 Prozent zu und notiert mit 45,02 Euro deutlich über ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 36,88 Euro. Das dürfte Aktionäre mit Blick auf die anstehende Hauptversammlung zuversichtlich stimmen.
Voestalpine-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Voestalpine-Analyse vom 12. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Voestalpine-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Voestalpine-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Voestalpine: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

