Flugzeuggestützte Sensoren und Software für das Flugmanagement sollen das Technologieangebot von Volatus Aerospace ergänzen. Dazu vereinbarte das Unternehmen vor rund zwei Wochen die Übernahme des litauischen Unternehmens AISPECO mit einer Basisgegenleistung von US$10,5 Millionen. Neben dem Technologiezukauf stehen zusätzliche Bestellungen eines NATO-Partners, der eine Option aus einem bestehenden Vertrag auszuüben begann.
Übernahme mit zusätzlicher Meilensteinvergütung
Die Vereinbarung umfasst sämtliche Anteile an AISPECO. Nach Angaben von Volatus Aerospace soll die Basisgegenleistung teilweise in bar und teilweise in eigenen Aktien erbracht werden. Auf die Barkomponente entfallen US$3,0 Millionen, auf Volatus-Aktien US$7,5 Millionen.
Zusätzlich sieht die Vereinbarung eine an Meilensteine gebundene Gegenleistung von bis zu US$2,5 Millionen vor. Dieser zusätzliche Betrag ist damit nicht Bestandteil der festen Basisgegenleistung. Bei der Transaktion handelt es sich um eine vereinbarte Übernahme.
Die Bekanntgabe des Zukaufs wurde in damaligen Medienberichten als unternehmensspezifischer Auslöser für einen zwischenzeitlichen Kursanstieg genannt.
NATO-Vertrag liefert weitere Bestellungen
Beim bereits gemeldeten Auftrag eines NATO-Partners hat Volatus Aerospace nach eigenen Angaben die erste Tranche vollständig ausgeliefert. Sie umfasste eine erste Drohnenflotte für ein Aufklärungs- und Überwachungstrainingssystem und hatte einen Wert von ungefähr C$4,5 Millionen.
Der Gesamtvertrag hat einen Wert von bis zu C$9 Millionen. Der Kunde begann, die Option auf eine zweite Tranche auszuüben; Volatus erhielt zusätzliche Bestellungen.
Medienberichten zufolge hob Desjardins vor rund zwei Wochen das Kursziel von C$0,90 auf C$0,95 an. Die Kaufempfehlung behielt das Analysehaus bei.
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