Volkswagen Aktie: Unveränderte Marktbewegungen

Finanzinvestoren bieten über 8 Milliarden Euro für VW-Tochter Everllence. Der Verkaufserlös soll die Transformation zur Elektromobilität finanzieren, während VW die Auslieferung von zwei Millionen E-Autos vermeldet.

Volkswagen Aktie
Kurz & knapp:
  • Bieter bieten über 8 Mrd. Euro für Everllence
  • Erlös soll Elektro-Transformation finanzieren
  • VW erreicht Marke von 2 Mio. E-Autos
  • Investoren fordern Fokus auf Kerngeschäft

Während die VW-Aktie im laufenden Jahr weiter unter Druck steht, könnte aus Wolfsburg bald eine finanzielle Entlastung kommen. Der Verkauf der Tochter Everllence nimmt konkrete Formen an – und die Gebote übersteigen bisherige Erwartungen deutlich.

Bieterrennen treibt Bewertung nach oben

Die Finanzinvestoren Blackstone und Brookfield haben in der aktuellen Bieterrunde Angebote von mindestens 8 Milliarden Euro für einen Mehrheitsanteil an Everllence abgegeben. Das liegt spürbar über den zuvor kolportierten 6 Milliarden Euro. Auch Advent, Bain, EQT und CVC befinden sich weiter im Rennen um die ehemalige MAN Energy Solutions.

Everllence produziert Kraftwerksturbinen und schwere Schiffsdieselmotoren. Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete die im Konzernbereich Power Engineering geführte Sparte einen Umsatz von 4,3 Milliarden Euro bei einem operativen Gewinn von 335 Millionen Euro. Volkswagen hatte bereits vor Jahren versucht, die Tochter zu veräußern, doch die Corona-Pandemie durchkreuzte damals die Pläne. Mit dem Einbruch des Welthandels kam auch der Schiffbau ins Stocken.

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Investoren erhöhen den Druck

Der Konzern steht unter zunehmendem Druck von Investoren, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren und Randbereiche abzustoßen. Ein erfolgreicher Verkauf würde Volkswagen erhebliche finanzielle Spielräume verschaffen – Mittel, die dringend für die Transformation zur Elektromobilität benötigt werden.

Zwei Millionen E-Autos ausgeliefert

Passend dazu vermeldete Volkswagen eine symbolträchtige Marke: Der Konzern hat mittlerweile zwei Millionen vollelektrische Fahrzeuge ausgeliefert. Das Jubiläumsmodell, ein ID.3, wurde im Werk Zwickau gebaut und in der Gläsernen Manufaktur in Dresden übergeben. Den größten Anteil an dieser Zahl haben die Modelle ID.4 und ID.3.

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Mit dem neuen ID.Polo, dessen Markteinführung für dieses Jahr geplant ist, will Volkswagen das volumenstärkere Kleinwagensegment erobern und die Elektromobilität weiter vorantreiben. Vertriebsvorstand Martin Sander kündigte an, attraktive und bezahlbare Elektrofahrzeuge in diesem Bereich anzubieten.

Die VW-Aktie notierte am Freitag zeitweise 0,34 Prozent tiefer bei 101,20 Euro. Seit Jahresbeginn steht ein leichtes Minus zu Buche.

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