Voyager Acquisition schließt die Übernahme von Astrobotic Technology ab. Damit sichert sich das Unternehmen einen festen Platz im Artemis-Programm der NASA. Die Weichen für künftige Mondmissionen sind gestellt.

Milliardenmarkt Mondlandung

Der Zukauf kostet bis zu 300 Millionen US-Dollar. Voyager Acquisition integriert damit einen Spezialisten für komplexe Landemanöver. Das Ziel: eine führende Rolle in der kommerziellen Raumfahrtinfrastruktur.

Astrobotic bringt zwei frische NASA-Verträge ein. Diese haben einen Gesamtwert von 297,9 Millionen US-Dollar. Bis Ende 2028 sollen zwei unbemannte Sonden auf dem Mond landen.

Infrastruktur für den Trabanten

Die Technik hinter den Landegeräten und dem Stromnetz „LunaGrid“ ist entscheidend. Voyager Acquisition wird so zum Partner für eine dauerhafte Basis auf dem Mond. Parallel dazu profitiert das Unternehmen von der Integration erprobter Technologien.

Die Investmentbank Wedbush bewertet die Aktie zum ersten Mal. Die Analysten vergeben das Rating „Outperform“ und setzen ein Kursziel von 46 US-Dollar. Sie loben den Auftragsbestand von 275,3 Millionen US-Dollar.

Rückenwind für die Branche

Der gesamte Sektor für Raumfahrtaktien spürt derzeit Auftrieb. Neben Voyager profitieren Firmen wie Firefly Aerospace oder Intuitive Machines von den NASA-Plänen. Die US-Behörde verteilt ihre Aufträge zunehmend an private Dienstleister.

Das Management rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit stabilen Zahlen. Der Umsatz soll zwischen 230 und 255 Millionen US-Dollar liegen. Anleger achten nun auf die operativen Fortschritte der Missionen bis Ende 2028.