Voyager Acquisition Aktie: Lincoln Park sichert 50 Millionen zu

Voyager und Veraxa sichern sich 77,5 Millionen US-Dollar für den geplanten SPAC-Zusammenschluss und die klinische Entwicklung von Krebsmedikamenten.

Voyager Acquisition Aktie
Kurz & knapp:
  • Finanzierungspaket über 77,5 Millionen Dollar
  • Kombination aus Schuldverschreibungen und Aktienverkauf
  • Mittel für Krebstherapie-Pipeline von Veraxa
  • Aktie notiert nahe Jahrestief bei 9,61 Dollar

Voyager Acquisition und Veraxa Biotech haben ein umfassendes Finanzierungspaket über 77,5 Millionen US-Dollar geschnürt. Die Mittel sollen den geplanten SPAC-Zusammenschluss absichern und die Krebstherapie-Pipeline von Veraxa in die klinische Phase bringen. Die Aktie notiert nahe ihrem Jahrestief.

Zweistufiges Finanzierungsmodell

Das Paket kombiniert kurzfristige Fremdfinanzierung mit langfristigem Eigenkapitalzugang. Die Holdinggesellschaft PubCo gibt vorrangige besicherte Schuldverschreibungen über 27,5 Millionen US-Dollar aus, fällig in 15 Monaten. Die Konditionen sind straff: monatliche Rückzahlungen von 2,75 Millionen US-Dollar, 15 Prozent Verzugszins und eine 20-prozentige Barentnahme aus künftigen Eigenkapitalrunden.

Besichert sind die Papiere durch nahezu alle Vermögenswerte der Gruppe. Zusätzlich erhalten die Gläubiger Warrants auf bis zu 2,39 Millionen Stammaktien zum Ausübungspreis von 11,50 US-Dollar — knapp 20 Prozent über dem aktuellen Kurs.

Parallel dazu öffnet ein Aktienkaufvertrag mit Lincoln Park Capital eine zweite Finanzierungsquelle. PubCo kann über 24 Monate Aktien im Wert von bis zu 50 Millionen US-Dollar zu Marktpreisen platzieren. Lincoln Park erhält dafür Aktien im Wert von 750.000 US-Dollar als Commitment-Fee.

Pipeline-Fokus auf BiTAC-Programme

Die Erlöse fließen in Betriebskapital und die Weiterentwicklung von Veraxas BiTAC-Plattform. Das Unternehmen treibt bispezifische T-Zell-Engager und Antikörper-Wirkstoff-Konjugate voran — beide Ansätze zielen auf neuartige Krebstherapien. Die Mittel sollen die Programme durch erste klinische Wertschöpfungspunkte führen.

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Nach Abschluss des Zusammenschlusses wird das kombinierte Unternehmen unter dem Ticker „VRXA“ an der Nasdaq gehandelt.

Kurs unter Druck

Die Voyager-Aktie schloss am Freitag bei 9,61 US-Dollar, ein Minus von 3,5 Prozent. Binnen 30 Tagen verlor das Papier über ein Fünftel an Wert. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 13,15 US-Dollar beträgt 27 Prozent, zum Jahrestief bei 9,53 US-Dollar nur noch 0,8 Prozent. Die annualisierte 30-Tage-Volatilität liegt bei 130 Prozent.

Der Warrant-Ausübungspreis von 11,50 US-Dollar markiert die Schwelle, ab der die Verwässerung greift. Ob die aggressive Rückzahlungsstruktur mit den Entwicklungszielen vereinbar ist, zeigt sich in den kommenden Quartalen.

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