Voyager Acquisition Corp. kämpft mit den Folgen einer massiven Kapitalflucht. Das Unternehmen konnte seinen Quartalsbericht für die ersten drei Monate des Jahres 2026 nicht fristgerecht vorlegen. Nun muss die US-Börsenaufsicht SEC auf die detaillierten Zahlen warten.

Fast alle Anleger ziehen Kapital ab

Der Grund für die Verspätung liegt in der geplanten Fusion mit der Veraxa Biotech AG. Fast alle Anleger der Voyager-Aktie haben ihr Recht auf Rücknahme genutzt. Die Quote liegt bei 99,67 Prozent der Class-A-Aktien.

Das Ziel einer SPAC-Fusion ist eigentlich frisches Kapital für das Zielunternehmen. Wenn jedoch fast alle Investoren ihre Anteile vorab zurückgeben, bleibt kaum Geld in der Kasse. Diese Entwicklung belastet die Bilanzplanung für den Zusammenschluss erheblich.

Gewinn bricht deutlich ein

Vorläufige Ergebnisse zeigen einen herben Gewinnrückgang. Voyager weist für das erste Quartal einen Nettogewinn von rund 180.000 USD aus. Im Vorjahreszeitraum verdiente das Unternehmen noch 2,4 Millionen USD.

Anleger reagierten verunsichert. Die Aktie verlor am Freitag 4,6 Prozent und schloss bei 10,14 USD. Damit weitete sich der Kursverlust innerhalb einer Woche auf knapp 20 Prozent aus.

Großinvestoren wie Goldman Sachs hatten im März noch zu Kursen um 12 USD aufgestockt. Davon ist wenig übrig geblieben. Das Papier notiert mittlerweile nur noch knapp über seinem 52-Wochen-Tief von 9,77 USD.

In den kommenden fünf Tagen will das Management den vollständigen Bericht nachreichen. Die neue Kapitalstruktur nach der Fusion wird dann über die weitere Richtung entscheiden.