Citigroup hat am Freitag einen höheren relevanten Anteil an Vulcan Energy gemeldet: Er stieg von 9,6615% auf 11,3823%, wobei die Pflichtmitteilung Wertpapierleihe und marktübliche Verträge einschließt. Die Meldung betrifft damit nicht ausschließlich einen unmittelbar gehaltenen Aktienbestand aus gewöhnlichen Börsenkäufen.
Beteiligungsmeldungen mit unterschiedlichen Positionen
Die von Citigroup gemeldeten Interessen beziehen sich auf 54.482.564 Aktien. Zuvor hatte die Bank entsprechende Interessen an 46.245.644 Aktien ausgewiesen. Die Mitteilung beschreibt ausdrücklich Positionen aus Wertpapierleihgeschäften sowie Verträgen im gewöhnlichen Geschäftsverkehr.
Auch JPMorgan Chase & Co. hat einen Anstieg des relevanten Anteils gemeldet. Die Stimmrechte erhöhten sich von 5,38% auf 6,98%; die Pflichtmitteilung umfasst allerdings Wertpapierleihe und Eigenhandel. Sie belegt deshalb keinen gewöhnlichen Börsenkauf des gesamten zusätzlichen Aktienumfangs.
Quartalsbericht und operative Fortschritte
Als nächster bestätigter Unternehmenstermin steht am 29. Oktober 2026 der Bericht zum Septemberquartal an. Vulcan Energy hat die Veröffentlichung für diesen Tag vorgesehen.
Zum operativen Hintergrund gehört der vor rund zwei Wochen gemeldete erfolgreiche Bohrtest an LSC-3a. Nach Unternehmensangaben erreichte die Bohrung unter den geplanten Betriebsbedingungen eine interpretierte Injektionskapazität von ungefähr 64 sL/s. Es war Vulcans erste Bohrung, die die Reinjektion in die Sandsteinmatrix des Reservoirs testete.
Vulcan erklärte, das Ergebnis stütze eine zentrale Annahme des Lionheart Field Development Plan und stärke das Vertrauen in diesen Entwicklungsplan.
Daneben hat das Unternehmen den Beginn der kommerziellen Produktion seines eigenen Lithium-Extraktionsmaterials VULSORB in Deutschland bekanntgegeben. Das Material ist für den geplanten Lionheart-Betrieb vorgesehen.
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