Morgan Stanley hat am Donnerstag eine verringerte Gesamtposition bei Vulcan Energy gemeldet. Zum Stichtag am 30. Oktober lag sie bei 3,96 Prozent, nach zuvor 5,12 Prozent. Die Pflichtmitteilung erfasst sowohl Stimmrechte aus Aktien als auch Positionen über Finanzinstrumente.

Stimmrechte überwiegend über Instrumente

Der größte Teil der gemeldeten Morgan-Stanley-Position entfiel auf Finanzinstrumente: Sie machten 3,68 Prozent aus. Direkt mit Aktien verbundene Stimmrechte standen dagegen für 0,28 Prozent. Die Meldung weist damit unterschiedliche Bestandteile der Gesamtposition gesondert aus.

Auch Citigroup hatte ihren Stimmrechtsanteil vor rund zwei Wochen reduziert. Die am Dienstag veröffentlichte Pflichtmitteilung bezifferte die Gesamtposition zum damaligen Stichtag auf 6,38 Prozent, nach zuvor 7,71 Prozent. Bei den darin aufgeführten Veränderungen spielten laut einer gesonderten australischen Beteiligungsmeldung auch Wertpapierleihpositionen und gewöhnliche Markttransaktionen eine Rolle.

Lionheart-Bericht als operativer Hintergrund

Operativ meldete Vulcan Energy im Quartalsbericht vor gut einer Woche Fortschritte bei Lionheart. Nach Unternehmensangaben liefen sowohl die Bauarbeiten als auch die Bohrungen im Zeitplan und innerhalb des Budgets. Die Aussagen bezogen sich auf das am 30. September 2026 beendete Quartal.

Zum Quartalsende bezifferte Vulcan den Bestand aus liquiden Mitteln und nach 90 Tagen zugänglichen Einlagen auf 209,4 Millionen Euro. Während des Berichtszeitraums erhielt das Unternehmen erste und zweite strategische Eigenkapitalbeiträge von 53,7 Millionen Euro. Hinzu kamen nach Unternehmensangaben ausgezahlte Raten deutscher staatlicher Fördermittel von insgesamt 10,7 Millionen Euro.

Die Aktie gab gestern um 1,2% nach und schloss bei 0,7150 €; damit blieb der Handelstag für Vulcan Energy negativ.