Der Laborausrüster Waters Corporation hat heute einen der größten Deals der Firmengeschichte vollzogen: Die Übernahme der Biosciences and Diagnostic Solutions-Sparte von Becton Dickinson ist seit dem 9. Februar 2026 offiziell abgeschlossen. Der Kaufpreis: satte 3 Milliarden Dollar, die Waters vollständig in die Bilanz aufnehmen muss.
CEO Udit Batra zeigt sich optimistisch. Das Unternehmen will bereits in den kommenden Monaten erste Umsatzsynergien durch Initiativen im E-Commerce und bei Service-Verträgen realisieren. Für das Gesamtjahr 2026 stellt Waters ein kombiniertes Umsatzwachstum von 5,3 Prozent in Aussicht – mit Potenzial nach oben, wie Batra betont.
Solide Zahlen im vierten Quartal
Die heute vorgelegten Zahlen für das vierte Quartal 2025 können sich durchaus sehen lassen: Der Umsatz kletterte um 7 Prozent auf 932 Millionen Dollar. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit Verbrauchsmaterialien – ein Bereich, der dem Unternehmen verlässliche wiederkehrende Einnahmen beschert. Hier legte Waters um 12 Prozent zu, getrieben durch neue Bioseparations-Produkte.
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Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg zweistellig auf 4,53 Dollar, verglichen mit 4,10 Dollar im Vorjahresquartal. Beim GAAP-Gewinn gab es hingegen einen leichten Rückgang von 3,88 auf 3,77 Dollar je Aktie, was auf höhere Integrationskosten zurückzuführen ist.
Geografisch zeigt sich ein uneinheitliches Bild: Während Asien mit einem Plus von 11 Prozent (währungsbereinigt) überzeugte, legte Europa nur um 4 Prozent zu. Der amerikanische Heimatmarkt stagnierte praktisch bei 4 Prozent Wachstum.
Ambitious plans for 2026
Für das laufende Jahr peilt Waters einen organischen Umsatzanstieg von 5,5 bis 7 Prozent an. Rechnet man die übernommene BD-Sparte mit ein, soll der Gesamtumsatz auf 6,4 bis 6,46 Milliarden Dollar klettern – mehr als eine Verdopplung gegenüber 2025.
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Beim bereinigten Gewinn je Aktie erwartet das Management 14,30 bis 14,50 Dollar, was einem Wachstum von knapp 9 bis 10 Prozent entspricht. Die BD-Übernahme soll bereits im ersten Jahr 10 Cent je Aktie zum Gewinn beitragen.
Bereits für das erste Quartal 2026 zeigt sich Waters zuversichtlich: Das organische Wachstum soll 7 bis 9 Prozent erreichen, der kombinierte Umsatz bei 1,2 bis 1,21 Milliarden Dollar landen. Beim Gewinn je Aktie rechnet das Unternehmen mit 2,25 bis 2,35 Dollar.
Die Börse reagierte zunächst verhalten auf die Nachrichten. Im vorbörslichen Handel am 9. Februar fiel die Aktie um 3,4 Prozent auf 368,24 Dollar. Offenbar sorgen sich Anleger um die erhöhte Schuldenlast nach dem Milliarden-Deal.
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