Wheaton Precious Metals, einer der größten Streaming-Konzerne der Branche, startet seine dritte „Future of Mining Challenge“. Dotiert mit einer Million US-Dollar sucht das Unternehmen nach neuen Cleantech-Lösungen für die Erzgewinnung. Der Fokus: Technologien, die Extraktion und Verarbeitung effizienter machen.
Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 21. August 2026. Die Sieger werden im März 2027 auf der PDAC-Konferenz in Toronto bekanntgegeben. Wheaton unterstreicht damit seine Rolle als Streaming-Partner für Großminen wie Salobo und Constancia.
Institutionelle Anleger mit unterschiedlichen Strategien
Die Aktie notiert aktuell bei 111,40 Euro – ein leichtes Plus von 0,32 Prozent. Über zwölf Monate gerechnet steht ein Gewinn von gut 40 Prozent. Der RSI von 54 deutet auf eine moderate Bewegung hin.
Auffällig: Im vierten Quartal haben Großanleger ganz unterschiedlich reagiert. Oddo BHF Asset Management stockte seinen Anteil um fast 27 Prozent auf. Die Royal Bank of Canada reduzierte dagegen um gut 15 Prozent. Solche gegensätzlichen Schritte sind selten – und sie zeigen, wie uneinig sich Investoren über die Bewertung sind.
Dabei sind die Fundamentaldaten stark. Im ersten Quartal erzielte Wheaton einen Rekordumsatz von 901,5 Millionen Dollar. Das entspricht einem Plus von 91,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Gold als Rückenwind
Der Streaming-Konzern profitiert derzeit von steigenden Goldpreisen. Eine schwächere US-Währung und fallende Ölnotierungen treiben das Edelmetall. Das ist für Wheaton relevant: Das Unternehmen kauft Gold und andere Metalle zu festgelegten Konditionen von Minenbetreibern und verkauft sie zu Marktpreisen.
Das Modell hat Vorteile: Keine Kosten für Betrieb, Personal oder Maschinen. Die Marge hängt direkt vom Rohstoffpreis ab. Und der bleibt vorerst unterstützt. Entscheidend wird sein, wie die Notenbanken im zweiten Halbjahr agieren. Niedrigere Zinsen würden Gold – und damit Wheaton – weiteren Schub geben.
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