Der Software-Konzern Workday kündigt eine massive Investition an. Eine Milliarde kanadische Dollar will das Unternehmen in den kommenden fünf Jahren nördlich der US-Grenze versenken. Die Botschaft ist klar: Kanada wird zur strategischen Priorität.
Die Ankündigung vom 20. Januar 2026 kommt nicht von ungefähr. Mit der „Canada Strong“-Agenda setzt die kanadische Regierung gezielt auf verantwortungsvolle KI-Entwicklung und den Ausbau heimischer Technologie-Kapazitäten. Workday positioniert sich genau in diesem Umfeld – und zwar massiv.
Warum ausgerechnet jetzt?
Kanada ist bereits einer der größten Märkte für den ERP-Spezialisten weltweit. Über 1.100 Mitarbeiter betreuen mehr als 500 Kunden aus Branchen wie Finanzdienstleistungen, Bildung und Energie. Die Präsenz ist etabliert, die Kundenbasis solide. Doch CEO Carl Eschenbach will mehr: „Diese Investition wird Kanadas digitale Zukunft mitgestalten“, erklärt er.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Workday?
Das Geld fließt konkret in lokale Tech-Talente – von KI-Entwicklung über Produktinnovation bis hin zu Kundensupport. Workday baut Teams in Toronto und Vancouver aus und kooperiert mit Universitäten. Die Strategie dahinter? Näher an die Kunden rücken, regulatorische Anforderungen besser verstehen, in beiden Landessprachen agieren.
Mehr als nur Business
Interessant wird es bei einem Detail: Workday tritt dem „With Glowing Hearts“-Register bei, einer Initiative zur Unterstützung von Reservisten der kanadischen Streitkräfte. Mitarbeiter, die im Militärdienst stehen, erhalten geschützten Urlaub und flexible Arbeitsbedingungen. Edward Charter, Kanada-Chef von Workday, betont: „Reservisten bringen operative Disziplin und Leadership unter Druck – das stärkt unsere Teams.“
Eine symbolische Geste? Vielleicht. Aber sie zeigt, wie sehr Workday seine Verwurzelung im kanadischen Markt demonstrieren will. Mit Büros von Vancouver bis Montreal ist das Unternehmen längst mehr als nur ein US-Konzern mit Außenposten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Workday?
KI als Kerngeschäft
Die Investition fällt in eine Phase, in der Workday sein gesamtes Geschäftsmodell um KI neu ausrichtet. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als „Enterprise AI Platform“ – nicht mehr nur als HR- und Finanz-Software. Die Milliarde für Kanada unterstreicht diesen strategischen Schwenk: Wo KI-Talente entwickelt werden, dort will Workday präsent sein.
Über 11.000 Organisationen weltweit nutzen bereits die Plattform, darunter mehr als 65 Prozent der Fortune-500-Unternehmen. Kanada dient dabei als Testmarkt für KI-gestützte Arbeitsprozesse – in einem regulatorischen Umfeld, das Innovation und Verantwortung gleichermaßen fordert.
Der Zeitpunkt könnte strategischer kaum sein: Während andere Tech-Konzerne ihre Kanada-Aktivitäten konsolidieren, geht Workday in die Offensive. Ob sich die Milliarde auszahlt, wird sich zeigen. Die Weichen sind gestellt.
Workday-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Workday-Analyse vom 21. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Workday-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Workday-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Workday: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


