Am 14. Mai entscheidet sich, ob XRP erstmals eine gesetzliche Grundlage in den USA erhält. Der CLARITY Act steht im Senate Banking Committee zur Abstimmung — und die Bankenlobby kämpft dagegen.
Banken gegen Stablecoins: ein Kampf ums Funding
Vier Tage vor dem Markup-Termin lehnten die drei größten US-Bankenverbände den Stablecoin-Kompromiss im Rahmen des CLARITY Act ab. Die Independent Community Bankers of America, das Bank Policy Institute und die American Bankers Association begründeten ihren Widerstand mit Finanzstabilität. Der eigentliche Kern ist wettbewerblicher Natur.
US-Banken finanzieren rund 80 Prozent ihrer Kreditvergabe über Kundeneinlagen. Stablecoin-Emittenten, die aktivitätsbasierte Belohnungen zahlen, locken genau dieses Kapital ab. Jeder Dollar, der vom Girokonto in eine Stablecoin-Wallet wandert, ist billiges Funding, das den Banken fehlt.
Ausschussvorsitzender Tim Scott zeigt keine Anzeichen des Einlenkens. Der Markup bleibt für den 14. Mai um 10:30 Uhr ET angesetzt.
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Was das Gesetz für XRP bedeutet
Der CLARITY Act würde digitale Vermögenswerte in drei Kategorien einteilen: Wertpapiere unter der SEC, digitale Rohstoffe unter der CFTC und Stablecoins unter einem gemeinsamen Rahmen. XRP würde als digitales Rohstoff eingestuft. Bei Verabschiedung wäre diese Klassifizierung in Bundesrecht verankert.
Bis zum Inkrafttreten sind noch fünf Schritte nötig: Markup im Senate Banking Committee, eine 60-Stimmen-Abstimmung im Senat, Abstimmung mit der Version des Senate Agriculture Committee, Abgleich mit der im Juli 2025 verabschiedeten House-Version und die Unterschrift des Präsidenten.
Das Zeitfenster ist eng. Die Memorial-Day-Pause beginnt am 21. Mai. Senatorin Cynthia Lummis hat klargestellt: Scheitert der Anlauf jetzt, müsste der Kongress bis mindestens 2030 warten. Prognosemärkte wie Polymarket bewerten die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung 2026 derzeit auf über 60 Prozent — eine Zahl, die sich am 14. Mai in Echtzeit neu kalibrieren wird.
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ETF-Zuflüsse und institutionelles Interesse
Parallel zur Gesetzgebungsdebatte wächst die ETF-Infrastruktur. GraniteShares listete zwei neue Fonds auf dem NASDAQ: einen dreifach gehebelten Long-ETF und einen dreifach gehebelten Short-ETF auf XRP. Beide nutzen Derivate statt Spot-XRP. US-Anleger erhalten damit erstmals dreifach gehebelten XRP-Zugang über ein klassisches Brokerage-Konto.
Im April flossen netto über 80 Millionen Dollar in Spot-XRP-ETFs. Die Gesamtzuflüsse stiegen damit auf rund 1,29 Milliarden Dollar. Standard-Chartered-Analyst Geoffrey Kendrick rechnet bei Verabschiedung des CLARITY Act mit zusätzlichen 4 bis 8 Milliarden Dollar — getrieben von institutionellem Kapital, das auf dauerhafte Rechtssicherheit wartet.
XRP notiert aktuell bei rund 1,39 Dollar und damit knapp über seinem 50-Tage-Durchschnitt. Seit Jahresbeginn hat die Kryptowährung rund 26 Prozent verloren — der Markup am Mittwoch könnte der erste echte Katalysator seit Monaten sein.
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