Zoom hat an der Wall Street wieder Aufmerksamkeit erregt — und das verdient. Starke Quartalszahlen, eine angehobene Jahresprognose und ein rasant wachsender Nutzerstamm für KI-Funktionen haben Analysten gleich reihenweise zu höheren Kurszielen veranlasst.
Quartalsergebnisse schlagen Erwartungen
Der Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 erreichte 1,239 Milliarden Dollar — rund fünf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und merklich über dem Konsens von 1,22 Milliarden Dollar. Beim bereinigten Gewinn je Aktie landete Zoom bei 1,55 Dollar, während Analysten im Schnitt mit 1,42 Dollar gerechnet hatten.
Auffällig ist die Entwicklung im Segment Zoom Phone: Das Produkt wächst weiterhin im mittleren Zehnerprozentbereich. Obendrein zeigen die nicht laufenden verbleibenden Leistungsverpflichtungen nach oben — ein Zeichen dafür, dass Unternehmenskunden länger laufende Verträge abschließen.
KI als neuer Wachstumstreiber
Besonders die KI-Kennzahlen stachen heraus. Die monatlich aktiven Nutzer des AI Companion stiegen um 184 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Needham wertet das als Indiz für eine mehrjährige Adoptionswelle, sobald Funktionen wie Agent Builder breiter nachgefragt werden.
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Needham hob das Kursziel auf 130 Dollar an und behält ein „Buy“-Rating bei. Die Begründung: nachhaltiges Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich, eine Bruttomarge von 77,4 Prozent sowie ein auffällig niedriges KGV von 15,6 — gemessen an den Wachstumsperspektiven. Weitere Häuser zogen nach: BTIG und Wolfe Research nannten jeweils 125 Dollar als Kursziel, RBC Capital ebenfalls 130 Dollar. KeyBanc hob das Rating auf „Sector Weight“ an.
Das Analystenbild deutet auf einen Stimmungswandel hin. Zoom galt lange als Pandemie-Gewinner ohne klares Anschlussprogramm. Jetzt gewinnt das Argument an Gewicht, dass die Konvergenz von Unified Communications und Contact-Center-Lösungen — kombiniert mit KI-Monetarisierung — dem Unternehmen einen neuen Wachstumspfad eröffnet.
Der Kurs legte am Freitag vorbörslich rund 7,5 Prozent zu. Das nächste Bewährungsmoment: Ob das Unternehmen die angehobene Jahresprognose bis zum nächsten Quartalsbericht auch untermauern kann.
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