Global X Copper Miners ETF: 7 Prozent Absturz nach Rekord

Gewinnmitnahmen und regulatorische Hürden in Peru belasten den Kupfer-Minen-ETF. Technische Indikatoren zeigen eine überverkaufte Lage.

Global X Copper Miners ETF Aktie
Kurz & knapp:
  • ETF verliert rund sieben Prozent
  • Peru entzieht Southern Copper Genehmigung
  • Freeport-McMoRan mit Verlusten
  • Technisch stark überverkauftes Niveau

Der Höhenflug der Industriemetalle macht eine Pause. Nach einer Phase mit Rekordkursen korrigierte der Global X Copper Miners ETF am Freitag deutlich. Ein Mix aus Gewinnmitnahmen und regulatorischen Hürden in Südamerika belastete die Stimmung.

Der ETF-Kurs sank am Freitag um rund sieben Prozent auf 83,05 US-Dollar. Parallel dazu gab der Kupferpreis an der London Metal Exchange (LME) nach. Er notierte zuletzt bei etwa 13.732 US-Dollar pro Tonne.

Zuvor hatte das Metall am Donnerstag ein Rekordhoch von 14.100 US-Dollar erreicht. Käufer hielten sich am Freitag jedoch zurück. Sie warten auf günstigere Einstiegspreise.

Probleme in Peru belasten Top-Holdings

Besonders Southern Copper geriet unter Druck. Die Aktie verlor mehr als sieben Prozent an Wert. Grund dafür ist eine Entscheidung der peruanischen Regierung.

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Die Behörden entzogen dem Unternehmen die Baugenehmigung für das Tía-María-Projekt. Das Vorhaben hat ein Volumen von 1,8 Milliarden US-Dollar. Es sollte jährlich 120.000 Tonnen Kupfer liefern.

Freeport-McMoRan verzeichnete Verluste von 4,70 Prozent. Konzernchefin Kathleen Quirk gab derweil Updates zur Grasberg-Mine in Indonesien. Dort will das Unternehmen bis Ende 2027 die volle Produktion erreichen.

Zusätzlich plant Freeport eine Steigerung der Kupfergewinnung durch neue Verfahren in Nordamerika. Bis 2026 peilt das Management dort eine jährliche Rate von bis zu 400 Millionen Pfund an.

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Antofagasta verlor parallel dazu 7,5 Prozent an Boden. Marktbeobachter verwiesen auf Berichte der International Copper Study Group. Diese prognostiziert für Ende 2026 einen Überschuss am globalen Kupfermarkt.

Technische Lage und Ausblick

Trotz des Rücksetzers bleibt die fundamentale Lage angespannt. Die LME-Lagerbestände liegen aktuell unter 400.000 Tonnen. Der Relative-Stärke-Index (RSI) des ETF fiel auf einen Wert von 15,6.

Dies deutet technisch auf eine stark überverkaufte Situation hin. Die Volatilität bleibt mit annualisierten 50 Prozent hoch. Seit Jahresanfang liegt der ETF dennoch mit knapp 14 Prozent im Plus.

In der kommenden Woche richten sich die Blicke nach Asien. China veröffentlicht neue Produktionsdaten für die Industrie. Diese Zahlen gelten als wichtigster Indikator für die Kupfernachfrage weltweit.

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