Am Mittwoch legte die britische Klimaschutzbehörde CCC ihren Jahresbericht vor. Die Botschaft: Die Energiewende muss schneller kommen. Stromkosten für Wärmepumpen und E-Autos müssten sinken, die Netze müssten wachsen. Saubere Energie sei nicht länger nur Klimapolitik, sondern auch Versicherung gegen schwankende Ölpreise.
Parallel dazu erhält der Sektor frische Milliarden. Bloomberg Philanthropies hat am Dienstag 285 Millionen Dollar zugesagt – für den Ausbau erneuerbarer Energien in Schwellenländern. Und auf der Münchner Fachmesse „Smarter E Europe“ präsentierte das Fraunhofer ISE eine Studie zur Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Systeme.
Das zeigt Wirkung. Der iShares Global Clean Energy ETF liegt seit Jahresbeginn rund 32 Prozent im Plus. Der Fonds investiert weltweit in Solar-, Wind- und andere Erneuerbare-Technologien. Das verwaltete Vermögen: über 4,5 Milliarden Dollar.
Batterien als neuer Treiber
Die nächste Stufe der Energiewende heißt Speicher. Die Asiatische Entwicklungsbank genehmigte am Mittwoch ein 63 Millionen Dollar schweres Paket für Batteriespeicher in Kambodscha. Noch am selben Tag veröffentlichte die Denkfabrik Ember einen Bericht zur Skalierbarkeit von Batterien in der EU.
Die Botschaft: Netzstabilität wird zum zentralen Thema. Der ETF profitiert davon, dass seine Unternehmen nicht nur Strom erzeugen, sondern zunehmend auch dessen Speicherung und Steuerung übernehmen.
Kurz gesagt: Der Sektor hat gleich mehrere starke Impulse. Die politische Unterstützung wächst, die Technologie wird günstiger, die Finanzierung steht. Das dürfte den Clean-Energy-Trend weiter antreiben.
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