Dividendenwerte gelten oft als defensiv. Dieser ETF zeigt gerade, dass sie auch Kursdynamik liefern können. Der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF notiert nahe seinem jüngsten Hoch und profitiert von einem klaren Mix: hohe Ausschüttungen, Qualitätsfilter und breite Streuung.
Am Freitag schloss der ETF bei 53,39 Euro und verlor leicht um 0,24 Prozent. Seit Jahresanfang steht auf Kursebene ein Plus von 10,40 Prozent. Der Nettoinventarwert lag am 22. Mai bei 53,32 Euro.
Über zwölf Monate summiert sich der Kursanstieg auf 22,91 Prozent. Der RSI von 72,6 deutet allerdings an, dass der Lauf kurzfristig etwas heiß geworden ist.
Dividendenstrategie mit klaren Regeln
Der ETF bildet den Morningstar Developed Markets Large Cap Dividend Leaders Screened Select Index nach. Dieser Index sucht die Top 100 Dividendenzahler aus entwickelten Märkten. Entscheidend sind Dividendenrendite, Widerstandskraft und das Potenzial für steigende Ausschüttungen.
Die Gewichtung richtet sich nicht einfach nach Börsenwert. Maßgeblich ist die insgesamt gezahlte Dividende. Damit rücken große und verlässliche Ausschütter stärker nach vorn.
Hinzu kommen ESG-Filter. Unternehmen mit Verstößen gegen die Prinzipien des UN Global Compact, kontroversen Produkten oder schweren ESG-Risiken fallen aus dem Raster. Der ETF läuft deshalb als Artikel-8-Fonds nach SFDR.
Rendite ist nicht der ganze Punkt
Die erwartete Dividendenrendite lag zuletzt bei 1,58 Prozent. Das wirkt für einen Dividenden-ETF nicht spektakulär. Spannender ist das Wachstum der Ausschüttungen: Über drei Jahre lag die durchschnittliche Dividendensteigerung bei 16,89 Prozent.
Das erklärt die starke Marktreaktion besser als die reine Renditezahl. Der ETF setzt nicht nur auf hohe laufende Erträge, sondern auch auf Unternehmen mit steigender Dividendenkraft. Genau dieser Mix kommt in einem Umfeld gut an, in dem Anleger planbare Erträge suchen.
Auch die Größe spricht für das Produkt. Das Fondsvermögen lag zuletzt bei 7,9 Milliarden Euro. Die laufenden Kosten betragen 0,38 Prozent pro Jahr.
Streuung bremst Klumpenrisiken
Der Index begrenzt einzelne Aktien auf maximal 5 Prozent. Branchen dürfen bei der Überprüfung höchstens 40 Prozent ausmachen. So soll der ETF nicht zu stark von wenigen Schwergewichten oder einem einzelnen Sektor abhängen.
Die Zusammensetzung prüft Morningstar halbjährlich, regulär im Juni und Dezember. Ausschüttungen fließen quartalsweise an die Investoren. Damit bleibt der ETF ein klar strukturiertes Dividendenprodukt, nicht nur ein Kursläufer.
Die nächste reguläre Indexprüfung im Juni setzt den praktischen Test. Hält der ETF seine Nähe zum Hoch, dürfte vor allem die Mischung aus Dividendenwachstum und Risikobegrenzung weiter zählen.
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