In Kanada beginnt diesen Monat der Bau eines der bedeutendsten Uran-Projekte der letzten zwei Jahrzehnte. Denison Mines, eine Kernbeteiligung des VanEck Uranium+Nuclear Energy ETF, hat den finalen Startschuss für das Phoenix-Projekt gegeben. Damit rückt die Versorgungssicherheit in einem Markt, der unter strukturellem Rohstoffmangel leidet, wieder in das Zentrum der Aufmerksamkeit.
Meilenstein für die kanadische Uranförderung
Denison Mines setzt bei der Phoenix-Mine im Wheeler River-Gebiet auf das sogenannte ISR-Verfahren (In-Situ-Recovery). Es ist das erste Mal, dass diese kosteneffiziente Methode in Kanada angewendet wird. Die endgültige Investitionsentscheidung steht fest, nachdem die kanadische Aufsichtsbehörde für nukleare Sicherheit die notwendigen Lizenzen erteilt hat.
Die Finanzierung des Projekts wurde bereits im Jahr 2025 durch eine Anleiheemission über 345 Millionen US-Dollar gesichert. Ab Mitte 2028 soll die Produktion starten, wobei jährlich bis zu 12 Millionen Pfund Urankonzentrat angestrebt werden. Die Bedeutung für den VanEck-ETF ist erheblich, da Denison Mines mit einer Gewichtung von über sechs Prozent zu den Top-Positionen gehört.
Strukturelle Engpässe treiben den Sektor
Der Zeitpunkt für die neue Mine ist strategisch günstig. Während die weltweite Nachfrage durch den enormen Energiehunger von KI-Rechenzentren steigt, gerät das Angebot zunehmend unter Druck. In den USA brach die Produktion von Urankonzentrat im dritten Quartal 2025 um 44 Prozent ein. Gleichzeitig verteuerte sich der Rohstoff am Spotmarkt innerhalb eines Jahres um mehr als 33 Prozent auf rund 86,20 US-Dollar pro Pfund.
Zusätzliche Unterstützung kommt aus der Politik. Das US-Energieministerium stellt 2,7 Milliarden US-Dollar bereit, um die heimische Uran-Anreicherung zu stärken und die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten zu verringern. Davon profitiert unter anderem Centrus Energy, ein weiteres Unternehmen im Portfolio des ETF. Die US-Regierung verfolgt das Ziel, die nukleare Kapazität bis zum Jahr 2050 zu vervierfachen.
Fokus auf die gesamte Wertschöpfungskette
Der VanEck-ETF unterscheidet sich von reinen Uran-Minen-Fonds durch seine Abdeckung der gesamten nuklearen Wertschöpfungskette. Neben Förderunternehmen wie Cameco (9,25 %) und Denison Mines sind auch Kraftwerksbetreiber wie Constellation Energy vertreten. Mit einem aktuellen Kurs von 136,43 US-Dollar liegt der ETF zwar rund 17 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch, zeigt sich seit Jahresbeginn jedoch leicht im Plus.
Analysten von Bernstein erwarten für das Jahr 2026 eine Fortsetzung des konstruktiven Umfelds für Uran. Die Kombination aus knappen Lagerbeständen, steigenden Preisen für langfristige Lieferverträge und der globalen Renaissance der Kernkraft stützt die fundamentale Bewertung der im ETF enthaltenen Unternehmen. Der Baubeginn in Kanada markiert hierbei den Übergang eines wichtigen Akteurs vom Entwickler zum aktiven Produzenten.
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