Der DAX verabschiedet sich mit einem kräftigen Plus in das verlängerte Wochenende. Ein mögliches Friedensabkommen im Nahen Osten überstrahlt die Sorgen um den Industriestandort Deutschland. Die Folge: Die stärkste Börsenwoche seit Langem.
Entspannungssignale aus dem Nahen Osten
Diplomatische Fortschritte zwischen den USA und dem Iran gaben am Freitag den Ausschlag. Ein weitgehend ausgehandeltes Memorandum mit 14 Punkten weckt Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende. Die Erleichterung am Parkett war deutlich spürbar. Der DAX stieg am Freitag um 1,15 Prozent auf 24.888,56 Punkte. Das entspricht einem Wochenplus von fast vier Prozent.
Während die US-Märkte neue Rekordstände markierten, stabilisierte sich der deutsche Leitindex auf hohem Niveau. Die Anleger schoben Bedenken über die schwache Binnennachfrage vorerst beiseite. Stattdessen dominierten makroökonomische Treiber das Geschehen.
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Chip-Rally und Übernahme-Fantasie
Technologiewerte führten die Kursliste am Freitag an. Die Aktie von Infineon kletterte um acht Prozent nach oben. Parallel dazu verbuchten Adidas und Puma Kursgewinne zwischen drei und sechs Prozent.
Indes rückt die Übernahme-Thematik wieder stärker in das Blickfeld der Investoren. Uber bietet 33 Euro je Aktie für den Lieferdienst Delivery Hero. Solche Transaktionen stützen das Vertrauen in den deutschen Markt. Sie bilden ein Gegengewicht zu kritischen Stimmen aus der Wirtschaft, die den Zustand des Industriestandorts Deutschland bemängeln.
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Technische Hürden im Blick
Die fundamentale Lage bleibt jedoch anspruchsvoll. Die EU-Kommission halbierte ihre Wachstumsprognose für Deutschland auf 0,6 Prozent. Die Skepsis gegenüber einer schnellen konjunkturellen Erholung wächst. Technisch stabilisierte sich der DAX indes über der 100-Tage-Linie bei 24.311 Punkten.
Die Marke von 25.000 Punkten bleibt das nächste Ziel für den weiteren Aufwärtstrend. Gelingt der Ausbruch, rückt das Allzeithoch bei 25.420,66 Punkten in greifbare Nähe. Anleger blicken am Montag primär auf die Reaktion nach den Luftangriffen auf Kiew. Diese neue Eskalation könnte die diplomatische Euphorie der vergangenen Tage dämpfen.
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