Deutsche Rohstoff verliert heute 4,0% in einem Umfeld deutlich sinkender Ölpreise. Medienberichten zufolge verbilligten sich die Ölsorten Brent und WTI am heutigen Montag um mehr als drei Prozent. Als Anlass für den Rückgang am Ölmarkt wurde die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im US-Iran-Konflikt genannt.
Ölpreisannahmen im Blick
Für den Öl- und Gasproduzenten Deutsche Rohstoff bildet die Entwicklung am Ölmarkt den Branchenhintergrund. Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen den sinkenden Ölpreisen und dem heutigen Rückgang der Aktie ist damit allerdings nicht belegt.
Die vor gut einer Woche erneut angehobene Prognose für das Geschäftsjahr 2026 beruht auf einer konkreten Ölpreisannahme: Deutsche Rohstoff unterstellt für November und Dezember einen WTI-Preis von 95 USD je Barrel. Für den realisierten Jahresdurchschnitt erwartet das Unternehmen rund 88 USD je Barrel.
Beim Umsatz stellte Deutsche Rohstoff mit der Prognoseanhebung vor gut einer Woche eine Bandbreite von 340 bis 360 Mio. EUR in Aussicht. Die angehobene Erwartung für das EBITDA liegt bei 420 bis 440 Mio. EUR. Beide Spannen sind Unternehmensprognosen für das Geschäftsjahr 2026, keine bereits gemeldeten Jahresergebnisse.
Kursziel angehoben, Quartalsbericht angekündigt
Eine positive Einschätzung kam am 27. Oktober von mwb research: Das Analysehaus erhöhte sein Kursziel für Deutsche Rohstoff von 128 auf 136 EUR. Zugleich bestätigte es die Kaufempfehlung. Die Analystenaktion umfasste damit eine höhere Zielmarke bei unveränderter Einstufung.
Als nächster Veröffentlichungstermin des Unternehmens ist der 17. November 2026 angegeben. Dann soll der Quartalsfinanzbericht zum dritten Quartal 2026 erscheinen. Für Anleger steht damit als nächster angekündigter Bericht die unterjährige Finanzberichterstattung auf dem Kalender.
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