Der Dow Jones Industrial Average verzeichnete am Donnerstag mit einem Absturz von 1.679 Punkten (4%) seinen stärksten Tagesverlust seit der frühen Pandemie-Phase. Der Index schloss bei 40.545,93 Punkten und fiel damit fast 10% unter sein 52-Wochen-Hoch, das erst im Dezember 2024 erreicht wurde. Der massive Ausverkauf löschte rund 2,5 Billionen Dollar an Marktwert aus und signalisiert eine sich vertiefende Krise an den globalen Märkten. Die Futures deuten auf weitere erhebliche Verluste hin, nachdem China mit Vergeltungszöllen von 34% auf US-Waren reagiert hat, die ab dem 10. April wirksam werden.
Die Marktturbulenzen haben eine historische Dimension erreicht. Der Dow verzeichnete seinen schlimmsten Tagesverlust seit Juni 2020, wobei 24 der 30 Indexkomponenten im negativen Bereich schlossen. Die Sektoren für Konsumgüter und Technologie führten die Verluste an, während Versorgungsunternehmen als seltene sichere Häfen galten. Die negativen Auswirkungen blieben nicht auf die USA beschränkt – auch europäische und asiatische Märkte erlebten ähnliche Rückgänge, wobei der deutsche DAX und der japanische Nikkei um 3-5% fielen.
Wirtschaftliche Folgen
Die Eskalation der Zollstreitigkeiten hat die Marktgrundlagen dramatisch verändert. JPMorgan-Analysten schätzen die Wahrscheinlichkeit einer US-Rezession nun auf 60% – deutlich höher als in vorherigen Prognosen. In diesem Klima der Unsicherheit ist der Dow Jones in den letzten 30 Tagen um 5,72% gefallen und hat seit Jahresbeginn 4,36% verloren.
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Die Rohstoffmärkte reagierten ebenfalls heftig: Die Ölpreise fielen auf ein 3-Jahres-Tief, während Gold kurzzeitig ein Rekordhoch erreichte, bevor es wieder nachgab. Die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen sanken unter 4%, da Anleger Sicherheit in Anleihen suchten. Der VIX-Volatilitätsindex sprang um 39,6% auf 30,02 – sein höchstes Niveau seit August 2024, was auf anhaltende Marktturbulenzen hindeutet. Die annualisierte 30-Tage-Volatilität liegt inzwischen bei 18,91%.
Strategische Anpassungen und Ausblick
Marktteilnehmer strukturieren ihre Portfolios angesichts dieser Verwerfungen um. Versorger und Basiskonsumgüter-Aktien entwickelten sich besser als der Gesamtmarkt, da Investoren Stabilität suchten. Der technologielastige Nasdaq verzeichnete mit einem Minus von 6% einen noch stärkeren Einbruch, was die Anfälligkeit der Lieferketten in zollsensitiven Sektoren widerspiegelt.
Trotz der aktuellen Korrekturphase liegt der Dow Jones im Jahresvergleich noch immer 5,05% im Plus und notiert 7,45% über seinem 52-Wochen-Tief vom April 2024. Die kommenden Marktbewegungen werden maßgeblich von drei Faktoren abhängen: weiteren Vergeltungsmaßnahmen von Handelspartnern, den kommenden US-Arbeitsmarktdaten und den anstehenden Äußerungen von Fed-Chef Powell sowie den Unternehmensgewinnrevisionen, die die Zollauswirkungen widerspiegeln. Der RSI-Wert von 76,0 deutet darauf hin, dass der Markt derzeit überkauft sein könnte, was möglicherweise eine technische Gegenbewegung begünstigt.
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