Vier Verlusttage in Folge, ein Wochenminus von fast sechs Prozent und ein Freitagsschluss, der technisch wichtige Unterstützungen auf die Probe stellt. Gold hat eine schlechte Woche hinter sich— und die nächste könnte noch ungemütlicher werden.
Inflation zerschlägt Zinssenkungsfantasie
Der Auslöser ist bekannt: Die US-Inflationsdaten für April übertrafen die Erwartungen deutlich. Sowohl der Verbraucherpreisindex als auch die Erzeugerpreise lagen über den Prognosen. Das Ergebnis: Marktteilnehmer haben Zinssenkungen der Federal Reserve für 2026 weitgehend aus ihren Kalkulationen gestrichen. Die zehnjährige US-Staatsanleihe rentiert inzwischen nahe 4,6 Prozent— ein Niveau, das Gold als zinsloses Asset strukturell belastet.
Hinzu kommt ein stärkerer Dollar. Beides zusammen erklärt, warum der LBMA-Goldpreis am Freitag auf 4.535 US-Dollar fiel— ein Tagesverlust von 2,5 Prozent. Das Produkt, das viele Anleger über ETCs abbilden, verlor auf Wochensicht knapp sechs Prozent und notiert mit einem Kurs von 361,89 Euro rund zwölf Prozent unter seinem Jahreshoch vom April.
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Technisches Bild: Überverkauft, aber noch nicht stabil
Auf dem Vier-Stunden-Chart liegt der Goldpreis unter beiden relevanten gleitenden Durchschnitten— dem 100-Perioden-SMA bei rund 4.655 Dollar und dem 200-Perioden-SMA bei etwa 4.699 Dollar. Das signalisiert kurzfristig Gegenwind.
Der RSI fiel am Freitag auf rund 27 und damit in überverkauftes Terrain. Das deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck zwar anhält, das Tempo der Korrektur aber nachlassen könnte. Eine technische Gegenbewegung in Richtung 4.600 bis 4.620 Dollar gilt als möglich— vorausgesetzt, die Unterstützungszone um 4.500 Dollar hält. Bricht diese, rücken tiefere Niveaus bei 4.376 und 4.202 Dollar in den Blick.
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Drei Termine, die die Richtung vorgeben
Die kommende Woche bringt mehrere marktbewegende Ereignisse:
- 20. Mai: FOMC-Protokoll— Märkte suchen nach Hinweisen auf den geldpolitischen Kurs
- 21. Mai: US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie PMI-Daten für Industrie und Dienstleistungen
- 22. Mai: Inflationserwartungen der Universität Michigan
Geopolitisch bleibt das Bild zweischneidig. Der Nahost-Konflikt stützt Gold als sicheren Hafen grundsätzlich— allerdings treiben steigende Ölpreise die Inflation und damit die Erwartung höherer Zinsen. Mögliche Gespräche zwischen Donald Trump und Xi Jinping könnten je nach Ausgang für Volatilität sorgen.
Trotz der jüngsten Schwäche bleibt der langfristige Aufwärtstrend intakt: Auf Jahressicht liegt Spot-Gold noch immer über 41 Prozent im Plus. Das FOMC-Protokoll am Dienstag dürfte zeigen, ob die Fed den Markt weiter in die hawkishe Richtung drängt— oder ob Spielraum für eine Erholung bleibt.
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