Nikkei 225: Tokio unter Druck

Uneinheitlicher Handel in Tokio: Starke Autowerte und Banken stehen schwachen Technologietiteln gegenüber. Der Nikkei 225 gibt leicht nach.

Nikkei 225 Aktie
Kurz & knapp:
  • Nikkei 225 gibt 0,2 Prozent nach
  • Honda und Toyota legen deutlich zu
  • Technologiewerte wie Screen Holdings fallen
  • Wall Street Rekorde stützen nicht vollständig

Der japanische Leitindex präsentiert sich heute gespalten. Während Autowerte und Bankaktien merklich zulegen, drücken schwache Technologietitel den Nikkei 225 ins Minus — er notiert aktuell rund 0,2 Prozent tiefer bei etwa 62.522 Punkten.

Autos nach oben, Tech nach unten

Das Bild an der Tokioter Börse ist heute eindeutig zweigeteilt. Honda springt nach überraschend optimistischen Jahreszielen um mehr als 7 Prozent nach oben und gehört damit zu den größten Gewinnern im Index. Toyota legt ebenfalls über 2 Prozent zu. Auch im Finanzsektor zeigt sich Stärke: Mitsubishi UFJ und Sumitomo Mitsui Financial gewinnen je rund 2 Prozent, SoftBank Group zieht fast 3 Prozent an.

Auf der anderen Seite lasten Technologiewerte spürbar auf dem Gesamtmarkt. Screen Holdings verliert knapp 5 Prozent, Advantest gibt mehr als 3 Prozent ab. Besonders ins Auge fällt der Einbruch bei Dowa Holdings mit einem Minus von rund 22 Prozent sowie bei JGC Holdings, das über 14 Prozent verliert.

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Wall Street liefert Rückenwind — reicht aber nicht

Die positiven Vorgaben aus den USA konnten den Druck aus dem Technologiesektor nicht vollständig ausgleichen. Der Dow Jones schloss gestern erstmals seit drei Monaten wieder über der Marke von 50.000 Punkten, Nasdaq und S&P 500 erreichten neue Rekordschlussstände. Auch die europäischen Märkte hatten zugelegt.

Am Devisenmarkt handelt der US-Dollar heute im Bereich von 158 Yen — ein Niveau, das exportorientierten Unternehmen grundsätzlich entgegenkommt, den Gesamtmarkt heute aber nicht entscheidend stützen kann.

Auf der Gewinnerseite stechen neben den Autowerten einzelne Titel hervor: NEXON schießt um über 11 Prozent nach oben, SMC legt fast 10 Prozent zu, Sumco gewinnt rund 6,5 Prozent. Diese Ausreißer nach oben reichen jedoch nicht aus, um die breite Schwäche im Technologiesegment zu kompensieren — der Nikkei bleibt damit vorerst in der Defensive.

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