RWE Aktie: Niedersachsens größter Batteriespeicher kommt

RWE startet Bau eines 400-Megawatt-Batteriespeichers in Lingen, der ab 2028 zur Netzstabilität beitragen soll. Ein ähnliches Projekt in Bayern ist bereits früher geplant.

Rwe Aktie
Kurz & knapp:
  • Baubeginn für 400-MW-Speicher im Februar
  • Inbetriebnahme für das Jahr 2028 vorgesehen
  • Projekt ist Teil globaler Speicherstrategie
  • Aktie reagiert mit Kursgewinnen auf Ankündigung

RWE drückt beim Ausbau seiner Speicherinfrastruktur aufs Tempo. Am Kraftwerksstandort Lingen entsteht ab dem 2. Februar ein Batteriespeicher mit 400 Megawatt Leistung – das größte Projekt dieser Art in Niedersachsen. Die Investitionsentscheidung ist gefallen, die Inbetriebnahme ist für 2028 geplant.

Die Anlage wird auf einer ehemaligen Betriebsfläche der Dralon GmbH in der Nähe des Gaskraftwerks Emsland errichtet. Mit einer Speicherkapazität von mindestens 800 Megawattstunden könnte der Speicher rund 200 Haushalte ein Jahr lang versorgen. Bereits jetzt betreibt RWE in Lingen einen 45-Megawatt-Speicher – das neue Projekt sprengt diese Dimension um ein Vielfaches.

Millisekunden entscheiden über Netzstabilität

Warum dieser massive Ausbau? Der Speicher soll binnen Millisekunden auf Netzschwankungen reagieren und entweder Strom aufnehmen oder einspeisen. „Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität und zu verlässlichen Strompreisen“, erklärt Nikolaus Valerius, Chef der Sparte RWE Generation. Eine Investitionssumme nennt der Konzern nicht.

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Das Lingener Projekt reiht sich in RWEs aggressive Speicherstrategie ein. Ende September 2025 lag die weltweite Gesamtleistung der Batteriespeicher bei 1.200 Megawatt – verteilt über die USA, Europa und Australien. Mehr als 2.700 Megawatt befinden sich im Bau.

Gundremmingen als Blaupause?

Parallel läuft in Bayern ein ähnlich dimensioniertes Vorhaben. In Gundremmingen errichtet RWE ebenfalls einen 400-Megawatt-Speicher mit 700 Megawattstunden Kapazität. Die Anlage soll bereits Anfang 2027 ans Netz gehen – ein Jahr früher als Lingen. Die Kosten für Gundremmingen bezifferte RWE im Oktober 2025 auf rund 230 Millionen Euro.

Der Markt honorierte die Nachricht: Die RWE-Aktie legte im XETRA-Handel zeitweise um 1,25 Prozent auf 53,60 Euro zu. Die Transformation des Energiestandorts Lingen nimmt damit konkrete Formen an – und könnte zum Modell für weitere Kraftwerksstandorte werden.

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Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

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