Nach turbulenten Wochen zeigt sich Erholung am Kryptomarkt: Bitcoin gewinnt binnen 24 Stunden über 4 Prozent und kratzt wieder an der 70.000-Dollar-Marke. Zwischenzeitlich war die Kryptowährung Anfang Februar in Richtung 60.000 Dollar abgestürzt. Doch was steckt hinter der plötzlichen Kurserholung?
Inflationsdaten beflügeln Zinshoffnungen
Die am 13. Februar veröffentlichten US-Inflationsdaten fielen mit 2,4 Prozent im Jahresvergleich niedriger aus als die erwarteten 2,5 Prozent. Diese Abkühlung nährt Spekulationen auf eine frühere Leitzinssenkung durch die US-Notenbank. Niedrigere Zinsen erhöhen die Attraktivität risikobehafteter Anlagen wie Kryptowährungen, da sichere Anlagen relativ an Renditevorteil verlieren.
Neben Bitcoin ziehen auch die großen Altcoins deutlich an: Ethereum steigt um 5,68 Prozent auf 2.070 Dollar, XRP legt um 7,44 Prozent auf 1,46 Dollar zu und Solana klettert sogar um 8,06 Prozent auf 86,41 Dollar.
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Dennoch bleibt die Marktstimmung fragil. Der Fear & Greed-Index von CoinMarketCap notiert aktuell nur bei 11 Punkten und signalisiert weiterhin extreme Angst. Ein robuster US-Arbeitsmarktbericht hatte zuletzt zusätzliche Zinssorgen geschürt, größere Schnäppchenkäufe blieben aus.
Kapitulation als Wendepunkt?
Interessant ist ein Kapitulationsereignis in der Vorwoche: Realisierte Bitcoin-Verluste in Höhe von 8,7 Milliarden Dollar wurden verbucht. Historisch kann eine solche Bereinigung den Boden für eine Stabilisierung bereiten. Viele Anleger, die mit Verlust verkauft haben, sind nun aus dem Markt – was den Verkaufsdruck reduziert.
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Trump-Umfeld plant neue Krypto-ETFs
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält der Sektor durch politische Entwicklungen in den USA. Der Vermögensverwalter Yorkville America Equities hat bei der US-Börsenaufsicht SEC die Zulassung für zwei neue Krypto-ETFs beantragt. Geplant sind unter anderem ein Truth Social Bitcoin and Ether ETF sowie ein weiteres Produkt mit Fokus auf den Cronos-Token.
Die Fonds stehen in engem Zusammenhang mit der Marke Truth Social aus dem Umfeld von US-Präsident Donald Trump. Sollte die SEC grünes Licht geben, könnte dies das institutionelle Engagement im Kryptomarkt weiter ausbauen.
Ob die aktuelle Erholung nachhaltig ist oder lediglich eine technische Gegenbewegung nach dem jüngsten Ausverkauf darstellt, bleibt offen. Die makroökonomischen Rahmenbedingungen haben sich jedenfalls etwas aufgehellt.
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