Bitcoin (BTC) vs. Ethereum (ETH): “Coin Flip” Ende 2025 möglich

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Haben Sie bereits vom „Coin Flip“ gehört und was bedeutet dies? Schlicht und einfach, dass Ethereum (ETH) den Bitcoin (BTC) im Marktkapitalisierungsranking überholt. Darauf gehe ich in folgender Analyse näher ein.

Blick auf die Marktkapitalisierung

Die Abonnenten meines Premium Service „Krypto Trader“ wissen, dass ich zwar ein großer Freund des Bitcoin (BTC) bin, auf längere Sicht jedoch mit einem sogenannten „Coin Flip“ rechne. Aber was genau bedeutet „Coin Flip“ eigentlich? Nun, schlicht und einfach, dass Ethereum (ETH) den Bitcoin (BTC) im Marktkapitalisierungsranking überholt.

Aktuell weist der Bitcoin (BTC), laut CoinMarketCap.com, eine Marktkapitalisierung in Höhe von gut 355 Milliarden US-Dollar sowie Ethereum (ETH) eine Marktkapitalisierung in Höhe von „nur“ gut 66,6 Milliarden US-Dollar auf. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass aktuell schon gut 18,57 Millionen von maximal 21 Millionen Bitcoins existieren (also gemint wurden). Dagegen existieren sogar schon knapp 113,83 Millionen Ether, wobei es hier (noch) keine Obergrenze gibt.

Damit der Ether also den Bitcoin überholen kann, müsste entweder der Kurs des Bitcoin deutlich fallen oder Ether noch deutlicher steigen. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich rechne nicht mit einem fallenden Bitcoin. Denn da das Angebot hier begrenzt ist, die Nachfrage aber stetig steigt, dürfte getreu dem Gesetz von Angebot und Nachfrage der Kurs hier weiter zulegen. Konkret erwarte ich den Kurs des Bitcoin in den nächsten sechs bis zwölf Monaten bei bis zu 30.000 US-Dollar.

Bitcoin (BTC) dürfte weiter steigen…

Aber auch darüber hinaus dürfte der Kurs des Bitcoin weiter steigen. So rechne ich in den kommenden Jahren, wobei ich hier schon zehn, eher vielleicht sogar fünfzehn Jahre einkalkulieren würde, mit einer Kursrally des Bitcoin in Richtung einer Million US-Dollar. Damit läge die Marktkapitalisierung auf längere Sicht bei 21 Billionen US-Dollar. Dies mag sich unglaublich anhören, aber schauen Sie sich mal an wie viel Geld nur die führenden Notenbanken der Welt zuletzt neu „gedruckt“ haben.

Insofern stellt sich, gerade langfristig, natürlich auch die Frage was eine Million US-Dollar dann eigentlich noch wert sind, Stichwort: Inflation. Aber das ist ein anderes Thema, für das ich dann einen eigenen Artikel schreiben müsste. An dieser Stelle möchte ich jedoch lieber auf Ethereum zu sprechen kommen. Ich gehe also davon aus, dass Ethereum (ETH) auf lange Sicht noch erfolgreicher und damit wertvoller als der Bitcoin werden wird. Doch wann genau könnte es hier zum „Coin Flip“ kommen?

„Coin Flip“ ab Ende des Jahres 2025 realistisch

Nun, ich gehe davon aus, dass der Bitcoin bis Ende des Jahres 2025 – im Jahr 2024 dürfte das nächste „Halving“ anstehen – auf 100.000 US-Dollar steigt. Dann läge die Marktkapitalisierung von Bitcoin bei 2,1 Billionen US-Dollar. Zugleich dürften bis dahin über 135 Millionen Ether existieren. Demnach müsste, wenn der „Coin Flip“ bis dahin vonstatten gehen soll, der Preis von Ether auf über 15.500 US-Dollar klettern. Ist das, bei einem aktuellen Kurs von unter 600 US-Dollar realistisch?

Jein! Zunächst einmal hat sich Ether seit seinen „Krypto Winter“-Tiefs um 80 US-Dollar (Ende 2018) inzwischen schon wieder mehr als versiebenfacht. Ferner lagen die Allzeithochs des „Krypto Hypes“ 2017 um 1.500 US-Dollar. So gesehen müsste sich der Ether „nur“ nochmals etwa verzweieinhalbfachen, um diese Allzeithochs zurückzuerobern (was der Bitcoin (BTC) ja schon geschafft hat). Danach bräuchte es dann noch etwa eine Verzehnfachung und die 15.500 US-Dollar wären geschafft.

Dies halte ich bis Ende des Jahres 2025, also auf Sicht von fünf Jahren, für durchaus machbar. Doch zum Abschluss muss ich Ihnen jetzt natürlich noch die wichtigste Frage beantworten, nämlich wie ich darauf komme? Nun, zum einen ist der Nutzwert von Ethereum (ETH) größer als der des Bitcoin (BTC), weil es sich hier ja nicht einfach nur um eine weitere Kryptowährung, sondern letztlich die führende Smart Contract-Plattform handelt. Alleine deshalb sollte Ethereum – unter gleichen Bedingungen – schon mehr wert sein.

Warum Ethereum (ETH) mehr wert sein sollte als Bitcoin (BTC)

Nun ist es so, dass wir diese gleichen Bedingungen natürlich nicht haben. Denn der Bitcoin (BTC) ist eben auf 21 Millionen Stück limitiert, Ether gibt es bis dato noch theoretisch unbegrenzt. Dennoch sinkt auch die Inflationsrate von Ethereum (ETH) ständig. Zudem wurde kürzlich mit dem großen, mehrere Jahre dauernden, Update auf Ethereum 2.0 begonnen. Es ist dabei nicht gänzlich ausgeschlossen, dass im Zuge dieses Updates früher oder später auch hier eine Obergrenze an Ether eingebaut wird.

Wäre dies der Fall – kein Geringerer als Ethereum-Mastermind Vitalik Buterin hat das ja schon mal vorgeschlagen – wäre das natürlich ein „Gamechanger“. Aber auch ohne eine solche Obergrenze hat Ethereum (ETH) durchaus Chancen für einen „Coin Flip“. Das Zauberwort hierzu heißt: Decentralized Finance, kurz: DeFi. Denn um DeFi zu ermöglichen, braucht man Smart Contracts, die aktuell neben Ethereum (ETH) nur Cardano (ADA), EOS, Tezos (XTZ) sowie in China NEO bieten (es gibt natürlich noch einige kleinere Smart Contract-Plattformen).

DeFi-Boom wird Ethereum (ETH) und andere Coins/Tokens befeuern!

Die Nummer 1 dieser Smart Contract-Plattformen war, ist und bleibt aber voraussichtlich eben Ethereum (ETH). Insofern ist im Zuge eines DeFi-Booms – einen ersten Vorgeschmack darauf haben wir bis in den Sommer hinein ja schon bekommen – auch mit einem Boom der Kurse der Smart Contract-Plattformen zu rechnen. Insofern sind, neben Ethereum (ETH), sicherlich auch die anderen gerade genannten Coins keine schlechte Investition. Genauso wie die Oracle-Plattformen Chainlink (LINK) oder Band Protocol (BAND).

Gerade bei letzterem Projekt ist beispielsweise auch Sequoia Capital an Bord – ein sehr bekannter Venture Capital-Geber aus dem Silicon Valley, der auch schon an der Gründung von Apple, Google und anderen sehr erfolgreichen Technologiekonzernen beteiligt war. Nichtsdestotrotz werden die Investoren das meiste Geld wohl in die führende dieser Smart Contract-Plattformen investieren – und diese hieß Ethereum, heißt Ethereum und wird wohl auch in Zukunft Ethereum heißen.

Fazit: Clevere langfristige Investoren kaufen sich jetzt bevorzugt in Ethereum (ETH) ein

Vor diesem Hintergrund sollten clevere, längerfristig agierende Anleger, zwar durchaus den ein oder anderen Bitcoin (BTC) im Krypto-Portfolio halten. Aber zu den aktuellen Kursen würde ich definitiv mehr Geld in Ethereum (ETH) denn in Bitcoin (BTC) investieren. Mit anderen Worten: Wetten Sie auf den „Coin Flip“, der vielleicht schon Ende 2025 Realität werden könnte.

Zum Schluss erlauben Sie mir bitte noch einen Hinweis: Am Dienstag, dem 15. Dezember ab 18:00 Uhr veranstalten wir ein großes Webinar zum Thema Kryptowährungen. Insbesondere wenn Sie nach Lesen dieses Artikels noch Fragen haben sollten, sollten Sie hieran teilenehmen, zumal die Teilnahme für Sie absolut KOSTENLOS ist.

Unter diesem Link geht es zur Anmeldung

Dort finden Sie nicht nur alle wichtigen Informationen dazu, sondern können sich auch anmelden.

Ich freue mich auf Sie,

Ihr Sascha Huber

Sascha Huber
Über Sascha Huber 4 Artikel
Sascha Huber gilt als profunder Kenner der Hightechbranche. Als solcher erkannte er als einer der Ersten das große Potenzial von Aktien wie Amazon.com, Apple sowie zuletzt Facebook oder Tesla. Zwischen 2010 und 2014 arbeitete er als Chefredakteur eines Börsenbriefs, der im Oktober 2014 übernommen wurde. Herr Huber gilt als profunder Kenner von Kryptowährungen wie dem Bitcoin, Ether und Ripple. Außerdem managt er aktuell bereits sechs börsennotierte wikifolio-Zertifikate.
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