In Washington formt sich ein neuer Rechtsrahmen für digitale Vermögenswerte. Parallel dazu ordnen Bitcoin-Miner ihre Geschäftsmodelle neu und schichten Kapital in Künstliche Intelligenz um. Diese doppelte Dynamik trifft auf einen Markt, der sich nach den Verlusten des Vorjahres stabilisiert.
Aktuell notiert die Kryptowährung bei rund 76.286 US-Dollar. Auf Monatssicht steht ein Plus von knapp zwölf Prozent. Auf technischer Ebene gab es Anfang Mai eine wichtige Anpassung. Das Netzwerk senkte die Mining-Schwierigkeit. Zuvor dauerte die Blockproduktion mit über zehn Minuten zu lange. Die leichtere Berechnung soll die Ausgaberate nun wieder stabilisieren.
Miner wandern zur KI ab
Die Rechenleistung des Netzwerks stagniert derzeit bei etwa 966 Exahashes pro Sekunde. Der Grund liegt in einer strategischen Neuausrichtung vieler Betreiber. Einige Mining-Unternehmen investieren ihr Kapital lieber in Rechenzentren für Künstliche Intelligenz. Dieser KI-Fokus bremst das Wachstum der Bitcoin-Rechenleistung. Die Folge: Für die verbleibenden Miner im Netzwerk steigt die Profitabilität vorübergehend an.
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Politischer Durchbruch in den USA
Abseits der Technik rückt die US-Politik in den Mittelpunkt. Gesetzgeber haben einen Kompromiss zum sogenannten Clarity Act erzielt. Dieser Entwurf soll die Marktstruktur für digitale Anlagen umfassend regeln. Der Bankenausschuss des Senats plant die nächsten Schritte für den laufenden Monat. Prognosemärkte wie Polymarket reagieren deutlich auf diese Entwicklung. Die Wahrscheinlichkeit für ein Inkrafttreten im Jahr 2026 sprang dort auf 67 Prozent.
Ein klarer Rechtsrahmen würde den Weg für weitere institutionelle Gelder ebnen. Die Integration in den klassischen Finanzsektor läuft bereits. Morgan Stanley wählte kürzlich Coinbase und BNY Mellon als Verwahrer für seinen Bitcoin-Trust aus. Zeitgleich treibt Coinbase seine internationale Expansion voran und sicherte sich eine Lizenz für Krypto-Derivate in Australien. Im Mai entscheidet der US-Senatsausschuss über den weiteren Zeitplan des Clarity Acts.
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