Bitcoin: Comeback nach Mega-Crash

Nach einem massiven Abverkauf steigt die Kryptomarktkapitalisierung um über 170 Milliarden Dollar. Eine Klage gegen Jane Street könnte den Verkaufsdruck gelockert haben, während Unternehmen weiter Bitcoin akkumulieren.

Bitcoin Aktie
Kurz & knapp:
  • Kryptomarktkapitalisierung steigt um 170 Mrd. Dollar
  • Klage gegen Jane Street lockert Verkaufsdruck
  • Unternehmen bauen Bitcoin-Bestände weiter aus
  • Gold profitiert ebenfalls von Unsicherheiten

Der Kryptomarkt zeigt Lebenszeichen. Nach einem brutalen Abverkauf, der die Marktkapitalisierung um rund 1 Billion Dollar schrumpfen ließ, steigt der Wert aller digitalen Assets innerhalb kurzer Zeit um mehr als 170 Milliarden Dollar. Laut CoinGecko kletterte die Gesamtbewertung auf fast 2,5 Billionen Dollar zurück. Bitcoin selbst knackte am Mittwoch kurzzeitig eine wichtige Marke.

Der Grund für den plötzlichen Optimismus ist ungewöhnlich: Eine Klage gegen den Handelsriesen Jane Street sorgt für Spekulationen, dass ein massiver Verkaufsdruck am Markt schlagartig nachgelassen haben könnte. Marktbeobachter werten dies als mögliches Ende einer koordinierten Abverkaufswelle, die den Kurs wochenlang unter Druck gesetzt hatte.

Institutionelle Infrastruktur bleibt robust

Trotz des Kursrutsches von mehr als 50 Prozent zeigt sich die Infrastruktur rund um Bitcoin erstaunlich widerstandsfähig. Während viele Anleger auf fallende Kurse und negative Stimmung blicken, formiert sich im Hintergrund ein konträres Bild. Die Tatsache, dass institutionelle Akteure weiter investieren und ihre Bitcoin-Bestände ausbauen, deutet auf unverändertes langfristiges Vertrauen hin.

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Ein Beispiel dafür liefert die britische Connecting Excellence Group. Das Personalberatungsunternehmen, das im Dezember 2025 an die Börse ging, verfolgt eine aggressive Bitcoin-Strategie. Seit dem Börsengang kaufte die Firma 33,15 BTC für 2,2 Millionen Pfund – finanziert durch IPO-Erlöse und freien Cashflow. Insgesamt hält das Unternehmen mittlerweile 52,42 BTC in seiner Treasury.

Die Firma startete im Januar zudem eine eigene Bitcoin-Anleihe, deren erste Tranche über 10 BTC ausgegeben wurde. Das Geschäftsmodell kombiniert klassisches Personalvermittlungsgeschäft mit Bitcoin-Akkumulation – ein Ansatz, der zeigt, wie traditionelle Unternehmen zunehmend Krypto-Exposure aufbauen.

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Sichere Häfen gefragt

Parallel dazu profitiert auch Gold von der aktuellen Marktlage. Der zweite Tag in Folge zeigt positive Tendenz, unterstützt durch Handelsunsicherheiten und geopolitische Risiken vor den anstehenden US-Iran-Gesprächen. Eine moderate Dollar-Schwäche und Wetten auf weitere Zinssenkungen der Fed stützen beide Assets – sowohl das digitale Gold Bitcoin als auch den klassischen sicheren Hafen.

Die Frage bleibt, ob die jüngste Erholung nachhaltig ist oder nur eine technische Gegenbewegung darstellt. Die Marktkapitalisierung liegt weiterhin deutlich unter den Höchstständen. Doch die Kombination aus nachlassendem Verkaufsdruck und robuster institutioneller Nachfrage könnte einen Boden markieren. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Bullen das Momentum halten können.

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