Der Kryptomarkt erlebt einen massiven Ausverkauf. Bitcoin ist auf rund 65.000 Dollar abgestürzt – ein Rückgang von fast 35.000 Dollar gegenüber dem Rekordhoch von vor wenigen Wochen. Die Marke von 70.000 Dollar wurde klar durchbrochen, und die Verluste weiten sich aus. Ethereum trifft es noch härter: Minus 31 Prozent innerhalb einer Woche, aktueller Stand bei 1.900 Dollar.
Edelmetalle ziehen Bitcoin nach unten
Der Crash kommt nicht aus dem Nichts. Gold und Silber stehen massiv unter Druck – Silber verlor allein am Donnerstag 15 Prozent. Der starke Dollar macht Rohstoffen und Bitcoin gleichermaßen zu schaffen. Die Nominierung von Kevin Warsh als künftigen Fed-Chef hat die Märkte aufgeschreckt: Er gilt als weniger taubenfreundlich als Jerome Powell, was den Greenback befeuerte.
Hinzu kommen schwächelnde US-Arbeitsmarktdaten. Paradoxerweise verstärken diese die Dollarstärke, statt sie zu bremsen. Die Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung treibt Anleger in den sicheren Hafen Dollar – und damit aus risikoreichen Assets wie Krypto.
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Institutionelle Investoren werden vorsichtig
Die Schwäche zeigt sich branchenübergreifend. Strategy (vormals MicroStrategy) brach um 17 Prozent ein, Coinbase verlor 13 Prozent. Die Nervosität ist spürbar: Wichtige charttechnische Unterstützungen wurden durchbrochen, was Verkaufsdruck auslöst.
Der Fidelity Wise Origin Bitcoin Fund reagiert auf die Volatilität mit strukturellen Änderungen. Das Unternehmen hat BitGo als zusätzlichen Verwahrer für seine Bitcoin-Bestände hinzugefügt – die Allokation zwischen den Verwahrstellen bleibt flexibel. Gleichzeitig wurde Craig S. Brown zum neuen Treasurer ernannt. Die Maßnahmen deuten auf Vorsicht hin.
Regulierung bleibt Belastungsfaktor
Aus Mississippi kommen weitere negative Signale. Drei Gesetzesentwürfe für staatlich unterstützte Gold-Programme wurden abgelehnt. Die Begründung: zu viel staatliche Einmischung, Wettbewerbsverzerrung zugunsten einzelner Anbieter. Die Sound Money Defense League warnte vor irreführenden Marketingversprechen und unnötigen Regulierungen für Edelmetallhändler.
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Die Ablehnung zeigt: Selbst bei physischem Gold bleiben Politiker skeptisch gegenüber staatlichen Eingriffen. Für Bitcoin als deutlich volatileres Asset ist das kein gutes Zeichen.
Stabilisierung oder weiterer Fall?
Die aktuelle Marke von 65.000 Dollar ist kritisch. Analysten von OCBC sehen bei Gold einen „kritischen Stabilisierungsbereich“ – das Konzept lässt sich auf Bitcoin übertragen. Hält das Niveau nicht, könnten 58.000 bis 60.000 Dollar die nächste Unterstützung sein.
Entscheidend werden die kommenden Tage: Kehren Käufer zurück oder beschleunigt sich der Abverkauf? Die Kombination aus starkem Dollar, schwächelnden Edelmetallen und vorsichtigen Institutionellen spricht aktuell gegen eine schnelle Erholung.
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