Bitcoin: Halbierung vom Rekordhoch

Der Bitcoin-Kurs ist auf den tiefsten Stand seit Februar gefallen und hat sich seit dem Allzeithoch im Oktober 2025 halbiert. Großinvestoren verkaufen weiter, während geopolitische Spannungen die Risikoaversion erhöhen.

Bitcoin Aktie
Kurz & knapp:
  • Kurs fällt auf tiefsten Stand seit Anfang Februar
  • Großinvestoren verschieben massiv Coins an Börsen
  • Institutionelle Anleger stoßen Bitcoin-ETFs ab
  • Geopolitische Spannungen und Zollchaos belasten Stimmung

Der Bitcoin ist am Dienstag auf rund 63.000 Dollar gefallen – und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang Februar. Damit hat die weltweit größte Kryptowährung nun die Hälfte ihres Wertes seit dem Rekordhoch im Oktober 2025 verloren. Damals hatte Bitcoin noch bei 126.272 Dollar notiert.

Der gesamte Kryptomarkt ist unter Druck: Die Marktkapitalisierung aller digitalen Währungen sank auf 2,19 Billionen Dollar. Zum Vergleich: Im Oktober 2025 waren es noch 4,2 Billionen Dollar.

Großinvestoren verkaufen weiter

Die Gründe für den anhaltenden Abwärtstrend sind vielfältig. Besonders auffällig: Sogenannte „Whales“ – Großinvestoren mit erheblichen Bitcoin-Beständen – verschieben weiterhin massiv Coins auf Handelsplattformen. Das deutet darauf hin, dass sie verkaufen wollen. Gleichzeitig fehlt es an Käufern. Daten von Glassnode zeigen, dass institutionelle Anleger in der fünften Woche in Folge Bitcoin-ETFs abstoßen.

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Selbst Strategy, der größte Corporate-Holder von Bitcoin, kann den Trend nicht stoppen. Das Unternehmen kaufte am Montag weitere 592 Bitcoin – sitzt aber auf erheblichen Buchverlusten. Der aktuelle Kurs liegt deutlich unter dem durchschnittlichen Einkaufspreis von Strategy bei 76.020 Dollar.

Trumps Zoll-Chaos belastet Risikobereitschaft

Der jüngste Auslöser für die Schwäche ist die Unsicherheit um die US-Handelspolitik. Nachdem der Supreme Court einen Großteil von Präsident Donald Trumps Zöllen kassiert hatte, kündigte dieser universal geltende Zölle von 15 Prozent an. In der Nacht zum Dienstag traten diese zunächst mit 10 Prozent in Kraft. Trump droht zudem Ländern mit höheren Zöllen, sollten sie versuchen, Handelsabkommen neu zu verhandeln.

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Hinzu kommt die wachsende geopolitische Spannung. Die USA haben ihre militärische Präsenz um den Iran verstärkt und ziehen Diplomaten aus dem Libanon ab – Zeichen für einen möglicherweise bevorstehenden Militärschlag. Das verstärkt die Risikoaversion an den Märkten.

Kryptowährungen sind zwar nicht direkt von Handelskonflikten betroffen, reagieren aber äußerst sensibel auf Stimmungsschwankungen. Als rein spekulative Assets leiden sie besonders unter Unsicherheit. Solange das Zoll-Chaos anhält und die Iran-Spannungen zunehmen, dürfte Bitcoin weiter unter Druck bleiben.

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Über Felix Baarz 1857 Artikel
Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.