Bitcoin-Preisaktualisierung: Technischer Ausblick

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Bitcoin, Ethereum und Co. hatten alle keinen guten Start in das neue Jahr. Der Kursrutsch hat Anleger verunsichert und immer mehr Kleinanleger verkaufen ihre Kryptowährungen. Doch genau dies ist besorgniserregend, da der Bitcoin auf das sogenannte „Todeskreuz“ zusteuert. Was genau das ist und wie die Aussichten sind, möchten wir hier erläutern.

Bitcoin & Co. weiter unter Druck

Die digitalen Währungen erleben seit Anfang des Jahres eine sehr intensive Kurskorrektur. Nur wenige Ausnahmen konnten sich dieser Korrektur entziehen. Neben den Altcoins wie NEAR (Near Protocol oder ROSE (Oasis Network) konnte sich kaum einer auf dem alten Kurs halten. Doch auch diese mussten Verluste hinnehmen.

Insbesondere die großen Kryptowährungen hatten Verluste im zweistelligen Bereich, da es trotz der kleinen Zwischenhochs keine nennbaren Sprünge gab. Bitcoin beispielsweise verlor in den letzten vier Wochen rund 10 % und rutschte unter. 40.000 US-Dollar. Geht man von dem Höchststand BTCUSD im September aus, hat das Flaggschiff der digitalen Währungen über 40 % verloren. Ethereum musste sogar 13 % einbüßen und notiert derzeit bei rund 2.800 US-Dollar. Doch auch Solana (SOL) blieb nicht verschont und weist ein Minus von 7 % auf. Dogecoin verliert 10 % und Binance Coin 8 %.

Wie geht es weiter und was ist das Todeskreuz?

Das Todeskreuz entsteht dann, sobald die mittelfristige 50-Tage-Linie den längerfristigen 200-Tage-Durschschnitt durchbricht. Dabei gilt die 50-Tage-Linie als Frühindikator einer Trendwende, da der gleitende Durchschnitt wesentlich sensibler ist als die 200-Tages-Linie, wenn Kursveränderungen anstehen.

Da die komplette Krypto-Marktkapitalisierung derzeit darum kämpft, nicht unter die 2-Milliarden-Dollar-Grenze abzurutschen, bildet sich derzeit ein Todeskreuz. Auch wenn es immer wieder mal kurze Ausbrüche nach oben gibt, taucht die Marktkapitalisierung immer wieder unter diese Linie.

Derzeit besteht ein wenig Hoffnung, da es derzeit leichte Ausbrüche gibt. Ob dies jedoch nachhaltig ist, wird sich in den nächsten Stunden und Tagen zeigen. Wichtig wäre jetzt jedoch, dass Bitcoin & Co. langsam Stärke zeigen und demonstrieren, dass sie noch am Leben sind. Denn durch dieses Auf und Ab werden immer mehr Anleger unsicher und die Hoffnungen auf einen Kursanstieg schwinden.

Dies zeigt auch, dass es in den letzten Wochen zu sehr starken Abflüssen gekommen ist. Investoren haben Kryptowährungen im Wert von 207 Millionen Dollar verkauft. Bitcoin war dabei der am meistverkaufte Coin mit einem Anteil von 107 Millionen US-Dollar.

Da immer mehr Investoren davon ausgehen, dass ein neuer Verlust kommt bzw. dass der Bärenmarkt anhält, ziehen sie ihr Geld ab. Und genau das kann zum Problem werden. Je mehr Anleger ihr Geld aus dem Markt ziehen, desto weiter rutschen die digitalen Währungen ab und ein Todeskreuz kann dann wohl nicht mehr vermieden werden.

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