Bitcoin: Schlechtester Jahresstart seit 2018

Bitcoin verzeichnet den schlechtesten Jahresbeginn seit 2018, stabilisiert sich aber nahe 70.000 Dollar. Cathie Wood hält trotz der Verluste an ihrer langfristigen Prognose fest.

Bitcoin Aktie
Kurz & knapp:
  • Historisch schwache Performance zu Jahresbeginn
  • Stabilisierung nach Abrutschen auf 60.000 Dollar
  • Cathie Wood bleibt trotz Korrektur optimistisch
  • Technische Unterstützungszone konnte gehalten werden

Die größte Kryptowährung der Welt erlebt einen historisch schwachen Start ins Jahr 2026. Nach den Höchstständen aus dem Herbst 2025 befindet sich Bitcoin seit Mitte Januar in einer ausgeprägten Korrekturphase. Zwischenzeitlich rutschte der Kurs auf 60.000 Dollar ab – ein Rücksetzer, der selbst erfahrene Anleger nervös machte. Erst seit dem 6. Februar stabilisiert sich die Notierung wieder nahe der 70.000-Dollar-Marke.

Der Verlust seit Jahresbeginn markiert damit die schwächste Performance zu Jahresbeginn seit 2018, als Bitcoin nach dem Hype-Winter ebenfalls massiv unter Druck geraten war. Historisch sind solche Korrekturen im Krypto-Markt allerdings keine Seltenheit: In früheren Zyklen nach den Höchstständen von 2017 und 2021 verlor Bitcoin teils deutlich über 50 Prozent, bevor neue Aufwärtsbewegungen einsetzten.

Cathie Wood hält an Prognose fest

Trotz der aktuellen Schwäche zeigt sich Cathie Wood, CEO von Ark Invest, unbeeindruckt. Die prominente Investorin führt die Verluste primär auf temporäre Marktpanik zurück und hält an ihrer langfristigen Bitcoin-Prognose fest. Wood zählt zu den bekanntesten Befürwortern digitaler Assets und hat in der Vergangenheit mehrfach betont, dass kurzfristige Rücksetzer Teil der zyklischen Natur von Kryptowährungen seien.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?

Interessant: Parallel zur Bitcoin-Schwäche überrascht Gold mit bemerkenswerter Stärke. Die Rückeroberung der 5.000-Dollar-Zone beim Edelmetall gilt als Signal für die Fortsetzung des übergeordneten Trends – eine Entwicklung, die selbst Wood überraschend findet. Historisch bewegten sich beide Assets oft gegenläufig, wenn es um den Status als alternativer Wertspeicher ging.

Technische Unterstützung verteidigt

Aus charttechnischer Sicht hat die Verteidigung der 60.000-Dollar-Marke Bedeutung. Diese Zone fungierte in den vergangenen Monaten mehrfach als Unterstützung und konnte auch diesmal halten. Marktbeobachter werten dies als mögliches Ende der Abwärtsdynamik, auch wenn die Stimmung weiterhin verhalten bleibt.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?

Der breitere Kryptomarkt bleibt unter Druck. ETPs auf die größten Kryptowährungen wie der Top 10 Crypto ETP von CoinShares notieren deutlich unter ihren Höchstständen. Das Produkt, das die zehn bedeutendsten digitalen Assets abbildet, bewegte sich Mitte Februar 2026 nahe seines Erstkurses vom September 2024 – die breite Streuung über mehrere Coins konnte den Abverkauf nicht abfedern.

Für spekulative Anleger stellt sich nun die Frage: Wiederholt sich das Muster aus früheren Zyklen, bei denen heftige Korrekturen als Sprungbrett für neue Höchststände dienten? Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob die aktuelle Stabilisierung Bestand hat oder ob weitere Abwärtsrisiken lauern.

Bitcoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 17. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Bitcoin

Über Dieter Jaworski 1499 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

Als unabhängiger Finanzanalyst unterstütze ich seit 2002 private und institutionelle Anleger bei der Entwicklung nachhaltiger Finanzstrategien. Meine Leidenschaft für Finanzen und Zahlen reicht jedoch viel weiter zurück – über 40 Jahre. Diese langjährige Begeisterung, kombiniert mit über zwei Jahrzehnten professioneller Erfahrung in Aktienanalyse und Vermögensaufbau, bildet die Basis meiner Arbeit.

Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

Seit 2007 bin ich als unabhängiger Finanzdienstleister aktiv. Meine Analysen teile ich auch unter den Pseudonymen „Javo“ und "value-javo" auf Finanzplattformen.

Meine Expertise & Arbeitsweise: Transparenz und klare Regeln

Mein Ansatz kombiniert tiefes Fachwissen mit praktischer Erfahrung. Meine Kernkompetenzen umfassen die präzise Aktienanalyse anhand quantitativer und qualitativer Faktoren, die Entwicklung langfristiger Vermögensaufbaustrategien und diszipliniertes Risikomanagement.

Seit 2014 setze ich meine Strategie öffentlich und transparent im Wikifolio „2M – Market Momentum“ um. Dieses Portfolio fokussiert auf Aktien mit starkem Momentum, die gleichzeitig strenge fundamentale Kriterien (Marge, Verschuldung, Ertragskraft) erfüllen. Es spiegelt meine Kernprinzipien wider:

  • Transparenz: Alle Trades im Wikifolio sind öffentlich einsehbar.
  • Substanz: Investitionen nur auf Basis solider Kennzahlen (Umsatz, Gewinn, Cashflow etc.).
  • Disziplin: Regelbasiertes Handeln zur Vermeidung emotionaler Fehlentscheidungen.
  • Nachhaltigkeit: Langfristige Strategien statt kurzfristiger Spekulation.
  • Unabhängigkeit: Keine Interessenkonflikte, nur Ihre finanziellen Ziele im Fokus.

Mein Ziel: Ihr Partner für systematischen Vermögensaufbau

Ich möchte Menschen helfen, ihre Finanzen selbstbewusst und mit einem klaren Plan zu steuern. Mit System, Substanz und meiner jahrzehntelangen Erfahrung unterstütze ich Sie auf Ihrem Weg zum erfolgreichen Vermögensaufbau.