Das erste Quartal 2026 endet für Bitcoin mit einem Minus von rund 24 Prozent – eines der schwächsten Quartale in der Geschichte der Kryptowährung. Gleichzeitig mehren sich die Signale, dass erfahrene Großanleger die Kursschwäche gezielt zum Einstieg nutzen.
Abflüsse aus ETFs, Verkäufe aus Bhutan
Erstmals seit Wochen verzeichneten US-amerikanische Bitcoin-Spot-ETFs in der Woche bis zum 27. März Netto-Abflüsse von insgesamt 296 Millionen USD. Den größten Anteil daran hatte BlackRocks IBIT mit 158 Millionen USD. Marktbeobachter werten dies als Zeichen einer abwartenden Haltung institutioneller Anleger vor dem Quartalswechsel – kein Panikverkauf, aber ein klares Innehalten.
Zusätzlichen Druck erzeugte Bhutan. Der Himalaya-Staat hat im bisherigen Jahresverlauf bereits Bitcoin im Wert von rund 120 Millionen USD veräußert, darunter eine Tranche von 123,7 BTC am 27. März. Bhutan verkauft typischerweise in kleineren Einheiten, um größere Marktverwerfungen zu vermeiden.
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Wale akkumulieren im Stillen
Ein anderes Bild zeigt sich bei Wallets mit 10 bis 10.000 BTC. Laut Daten von Santiment haben diese Adressen im März kollektiv rund 61.568 BTC angehäuft – ein Anstieg ihrer Gesamtbestände um 0,45 Prozent, entsprechend etwa 4,2 Milliarden USD. Diese Gruppe gilt als erfahren genug, um Preisschwächen strategisch zu nutzen.
Das makroökonomische Umfeld bleibt belastend. Der anhaltende Iran-Israel-Konflikt drückt auf die globale Risikobereitschaft, hohe Anleiherenditen tun ihr Übriges. Die US-Arbeitsmarktdaten (Nonfarm Payrolls) stehen am 1. April an – ein weiterer Unsicherheitsfaktor für den Kryptomarkt.
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Technisch angespannte Lage
Technisch bewegt sich Bitcoin in einem engen Korridor. Der Bereich um 66.000 USD gilt derzeit als kritische Unterstützung. Fällt diese Zone nachhaltig, rücken 65.000 USD und potenziell 60.000 USD ins Blickfeld. Nach oben blockiert der Bereich zwischen 69.400 und 72.000 USD als massiver Widerstand. RSI und MACD verbleiben unter ihren neutralen Niveaus – der Preisimpuls bleibt schwach.
Ob das Quartalstief bereits erreicht ist, hängt maßgeblich von den Payroll-Daten am Mittwoch und der weiteren geopolitischen Entwicklung ab. Die Akkumulation der Großanleger liefert zumindest ein Argument dafür, dass der aktuelle Kursbereich als attraktiv gilt.
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