Während MicroStrategy seinen Bitcoin-Bestand weiter ausbaut und Milliarden in Spot-ETFs fließen, sorgt ein umstrittener Hardfork-Vorschlag für Unruhe in der Community. Die Debatte trifft einen Nerv — sie berührt das Grundprinzip der Unveränderlichkeit, auf dem Bitcoins Wertversprechen beruht.
MicroStrategy kauft weiter
Zwischen dem 20. und 26. April erwarb MicroStrategy weitere 3.273 BTC für rund 255 Millionen Dollar — zu einem Durchschnittspreis von etwa 77.900 Dollar je Coin, finanziert über das laufende Aktienverkaufsprogramm. Der Gesamtbestand des Unternehmens liegt nun bei 818.334 BTC mit einem durchschnittlichen Einstandspreis von 75.537 Dollar. Das entspricht knapp vier Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots.
ETF-Zuflüsse auf Rekordkurs
Institutionelles Kapital strömt weiterhin in US-amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs. In der Handelswoche bis zum 24. April verzeichneten diese Produkte Nettozuflüsse von 823 Millionen Dollar — die vierte Woche in Folge mit positivem Saldo. Über neun Handelstage vom 14. bis 24. April summierten sich die Zuflüsse auf rund 2,12 Milliarden Dollar.
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BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) dominiert das Feld mit wöchentlichen Zuflüssen von 732,6 Millionen Dollar. Grayscales GBTC verlor im gleichen Zeitraum 59 Millionen Dollar durch Abflüsse. Das verwaltete Vermögen aller Bitcoin-ETFs übersteigt inzwischen die Marke von 102 Milliarden Dollar.
Hardfork-Debatte spaltet die Community
Auf der Bitcoin 2026 Conference in Las Vegas, die noch bis zum 29. April läuft, präsentiert MARA Holdings mit der neu gegründeten MARA Foundation eine Initiative zur Absicherung des Netzwerks gegen Quantencomputer-Bedrohungen — unter anderem durch Unterstützung von BIP 360, einem Vorschlag für einen neuen Adresstyp mit verbesserter kryptografischer Sicherheit.
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Weitaus kontroverser ist ein Vorschlag des langjährigen Bitcoin-Entwicklers Paul Sztorc. Er kündigte am 24. April via X einen Hardfork namens „eCash“ an, der im August 2026 starten soll. Das Projekt würde alle bestehenden BTC-Inhaber mit einem äquivalenten Betrag der neuen Token ausstatten. Der eigentliche Sprengstoff: Sztorc schlägt vor, weniger als die Hälfte der geschätzten 1,1 Millionen ruhenden Coins aus der Satoshi-Ära umzuverteilen — an frühe Investoren und das Entwicklungsökosystem. Kritiker sehen darin einen gefährlichen Präzedenzfall, der das Immutabilitätsprinzip des Protokolls untergräbt.
Kurs in Konsolidierung
Bitcoin notiert aktuell bei rund 77.400 Dollar und damit rund sieben Prozent über seinem 50-Tage-Durchschnitt. Seit Ende Februar legte der Kurs knapp 19 Prozent zu und übertraf damit sowohl den S&P 500 als auch Gold. Der Widerstandsbereich zwischen 79.000 und 80.000 Dollar hat sich bislang als hartnäckige Hürde erwiesen. Ob der eCash-Streit das Vertrauen institutioneller Käufer belastet, wird sich in den nächsten ETF-Zufluss-Daten ablesen lassen.
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