Bitcoin: Vierte Verlustwoche in Folge!

Bitcoin setzt seinen Abwärtstrend fort und verzeichnet die vierte Verlustwoche in Folge. Institutionelle Investoren nutzen die Korrektur jedoch für Käufe.

Bitcoin Aktie
Kurz & knapp:
  • Bitcoin verliert über 50 Prozent seit Allzeithoch
  • Institutionelle Akteure kaufen antizyklisch zu
  • Altcoins leiden deutlich stärker als Bitcoin
  • Markt verharrt in zäher Konsolidierungsphase

Der Kryptomarkt startet holprig in die neue Woche. Bitcoin rutscht am Montag auf 68.500 Dollar ab – ein Minus von 2,7 Prozent. Damit setzt sich die Talfahrt der vergangenen Wochen fort: Die führende Kryptowährung verzeichnet bereits die vierte Verlustwoche in Folge. Seit dem Allzeithoch von rund 126.000 Dollar im Oktober 2025 hat Bitcoin inzwischen etwa 50 Prozent an Wert verloren.

Die Gründe für die anhaltende Schwäche sind vielfältig. Unsicherheit über die US-Zinspolitik lässt Anleger verstärkt auf risikoärmere Assets setzen. Hinzu kommt die Auflösung des sogenannten Yen-Carry-Trades: Marktteilnehmer, die sich günstig in Japan verschuldet hatten, um in renditestarke Kryptowährungen zu investieren, ziehen nun massiv Kapital ab. Die steigende Korrelation zwischen Bitcoin und traditionellen Risikoanlagen wie Technologieaktien verschärft die Situation zusätzlich.

On-Chain-Daten zeigen durchwachsenes Bild

Aktuelle Blockchain-Analysen von CryptoQuant offenbaren ein angespanntes Marktumfeld. Die Kapitalzuflüsse in Bitcoin bleiben sehr begrenzt, während die Aktivität bei Futures und Optionen rückläufig ist. Besonders auffällig: Die Nachfrage nach Absicherungsinstrumenten gegen weitere Kursverluste dominiert derzeit das Geschehen. Der Markt verharrt in einer zähen Konsolidierung zwischen 65.000 und 70.000 Dollar – ohne klaren Impuls nach oben.

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Institutionelle kaufen trotz roter Vorzeichen

Doch nicht alle Marktteilnehmer geraten in Panik. On-Chain-Daten von Glassnode zeigen ein interessantes Phänomen: Wallets mit 10 bis 100 Bitcoin verzeichneten die aggressivsten Zuwächse seit Ende 2025, als die Kurse in Richtung 60.000 Dollar korrigierten. Professionelle Akteure nutzen offenbar die Volatilität, um ihre Bestände antizyklisch auszubauen. Auch Bitcoin-ETFs halten trotz der Kursrücksetzer ein verwaltetes Vermögen von über 100 Milliarden Dollar – ein Zeichen für das langfristige Vertrauen institutioneller Investoren.

Strategy Inc., der weltweit größte Unternehmensinhaber von Bitcoin, macht ebenfalls weiter Druck. Das von Michael Saylor geführte Unternehmen hält inzwischen 714.644 Bitcoin. Am Sonntag verkündete Strategy, selbst bei einem Bitcoin-Kurs von 8.000 Dollar kein Liquiditätsrisiko zu haben – die Vermögenswerte würden ausreichen, um alle Schulden zu decken. Im ersten Quartal 2026 entfielen 97,5 Prozent aller Unternehmens-Bitcoin-Käufe auf Strategy.

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Altcoins leiden deutlich stärker

Während Bitcoin rund drei Prozent verliert, trifft es andere Kryptowährungen noch härter. Ethereum gibt 5,5 Prozent auf 1.970 Dollar nach, XRP sackt um 8,3 Prozent auf 1,46 Dollar ab. Auch Solana, Cardano und BNB verzeichnen Verluste zwischen vier und sechs Prozent. Besonders drastisch fällt der Einbruch bei Dogecoin aus: Der Meme-Coin stürzt um 11,4 Prozent ab.

Der fehlende Schwung auf der Käuferseite lässt die wichtige 70.000-Dollar-Marke in weiter Ferne erscheinen. Solange keine neuen positiven Impulse kommen, bleibt Bitcoin in der Warteschleife gefangen.

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