Am morgigen 18. Juli 2026 um 21:44:51 UTC wird der sogenannte Van Rossem Hard Fork im Netzwerk aktiviert. Während der breite Markt am Tag vor der Umstellung eher defensiv agiert, signalisieren Onchain-Daten eine massive Akkumulation durch Großinvestoren. Wal-Adressen, die zwischen 100.000 und 100 Millionen ADA halten, haben ihre Bestände auf insgesamt 25,65 Milliarden Einheiten aufgestockt. Dies entspricht dem höchsten Stand seit Februar 2023.
Technologische Basis für massives Skalierungswachstum
Der Van Rossem Hard Fork wird in Fachkreisen als die wichtigste Aktualisierung seit dem Vasil-Update aus dem Jahr 2022 eingestuft. Im Kern zielt die Maßnahme darauf ab, die Effizienz der Smart-Contract-Sprache Plutus zu verbessern und gleichzeitig die Betriebskosten innerhalb des Ökosystems zu senken. Die Entwickler bereiten mit diesem Schritt zudem die Implementierung des Leios-Protokolls vor. Von dieser künftigen Erweiterung versprechen sich Unterstützer eine Beschleunigung der Transaktionsverarbeitung um das bis zu 60-Fache des aktuellen Niveaus.
Kontrast zwischen Großanlegern und Tradern
Die aktuelle Marktdynamik zeigt einen deutlichen Gegensatz zwischen den strategischen Käufen der Wale und der kurzfristigen Positionierung von Spekulanten. Medienberichten zufolge liegt das Long/Short-Verhältnis momentan bei lediglich 0,58. Dies bedeutet, dass eine deutliche Mehrheit der Marktteilnehmer auf fallende Kurse setzt. Das Open Interest, also die Summe aller offenen Terminkontrakte, legte zuletzt um 4 Prozent auf ein Volumen von rund 421 Millionen US-Dollar zu.
Diese Konstellation birgt eine besondere Gefahr für Leerverkäufer: Sollte der Kurs aufgrund positiver Impulse durch das Upgrade steigen, könnten Liquiditätscluster zwischen 0,160 und 0,167 US-Dollar ausgelöst werden. Marktbeobachter warnen in diesem Zusammenhang vor einem möglichen Short Squeeze, der den Preis bei einem Ausbruch über den Widerstandsbereich von 0,164 bis 0,171 US-Dollar abrupt nach oben treiben könnte.
Technische Marken und Marktlage
Trotz der Zuversicht der Großanleger zeigt sich Cardano im kurzfristigen Zeitfenster schwach. Der Kurs liegt aktuell bei 0,1593 USD, was einem Minus von -3,50 % innerhalb der letzten 24 Stunden entspricht. Damit spiegelt der Wert die allgemeine Marktschwäche wider, wobei der Abstand zum 52-Wochen-Hoch bereits massive -84,29 % beträgt.
Als entscheidende Unterstützung für den weiteren Verlauf gilt die Marke von 0,1525 US-Dollar, die knapp über dem jüngsten Juli-Tief von 0,1379 US-Dollar liegt. Auf der Oberseite müssten die Bullen den 20-Tage-Durchschnitt bei etwa 0,1650 US-Dollar überwinden, um das vorsichtige Sentiment der Derivate-Trader zu drehen. Während die Wale ihre Positionen für die Zeit nach dem Fork festigen, bleibt die kurzfristige Preisentwicklung somit stark von der erfolgreichen Aktivierung des Upgrades und der Reaktion der Leerverkäufer abhängig.
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