Auf der Blockchain herrscht reger Betrieb, an der Börse dominiert die Skepsis. Cardano baut sein DeFi-Ökosystem im Rahmen einer neuen Expansionsstrategie massiv aus. Der native Token ADA notiert mit 0,25 US-Dollar jedoch nahe seinem 52-Wochen-Tief. Ein neues Projekt soll nun frisches Kapital anlocken.
Brücke zum Bitcoin-Kapital
Im Zentrum der Strategie steht „Pogun“. Das dezentrale Finanzsystem soll Bitcoin-Haltern neue Leih- und Verdienstmöglichkeiten bieten. Cardano nutzt dafür seine eigene Smart-Contract-Infrastruktur. Mittelsmänner fallen bei diesen Transaktionen komplett weg.
Die öffentliche Einführung der Leihfunktionen ist für das zweite Quartal 2026 geplant. Aktuell prüfen die gewählten Vertreter der Community das Vorhaben. Die Abstimmung über die Finanzierung läuft noch bis zum 24. Mai. Erst dann steht der genaue Fahrplan fest.
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Liquidität steigt spürbar
Parallel zu den Bitcoin-Plänen verzeichnet das Netzwerk einen Zufluss an Liquidität. Ein wesentlicher Treiber ist der neue Stablecoin USDCx. Innerhalb weniger Wochen kletterte die Zirkulation auf rund 14,6 Millionen Coins. Das erhöht die Kapitaleffizienz des gesamten Ökosystems.
Das beflügelt auch den Gesamtwert der hinterlegten Vermögenswerte. Das sogenannte Total Value Locked stieg von 137,5 Millionen auf knapp 143 Millionen US-Dollar. Rund 1.000 gewählte Repräsentanten verwalten diese Ressourcen aktiv und steuern die Netzwerkkasse.
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Charttechnik signalisiert Stabilisierung
An der Börse spiegelt sich dieses Wachstum bislang kaum wider. Seit Jahresbeginn verlor ADA rund 30 Prozent an Wert. Auf Sicht von zwölf Monaten steht sogar ein Minus von fast 64 Prozent auf der Kurstafel.
Kurz gesagt: ein harter Abwärtstrend. Marktbeobachter erkennen im Chartbild nun erste Anzeichen einer Bodenbildung. Der Relative-Stärke-Index zeigt auf Wochensicht eine bullische Divergenz. Das gilt in der Charttechnik oft als Vorbote einer langfristigen Trendwende.
Um den mehrjährigen Abwärtskanal zu verlassen, muss der Kurs kurzfristige Widerstände überwinden. Die erste Hürde liegt bei 0,26 US-Dollar und deckt sich exakt mit dem 50-Tage-Durchschnitt. Fällt der Kurs stattdessen weiter, sehen Analysten erst bei 0,10 US-Dollar eine starke historische Unterstützungszone. Gelingt der Start von Pogun im Mai, könnte das den nötigen fundamentalen Rückenwind für einen Ausbruch nach oben liefern.
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